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Veranstaltungsbericht Asseburgfest

Ausgabe Nr. 07/2011 Web-Zeitung für Freunde des Mittelalters Sonntag, 14. August 2011


Asseburgfest - Samtgemeinde Asse
Marktbericht

Veranstalterhomepage
http://www.asseburgfest.de/

Ein Marktbericht von Michael Woiki

Asseburgfest 2011

Am 17. Und 18. September 2011 fand im niedersächsischen Wittmar unweit der Ruinen der Asseburg, der einst größten norddeutschen Höhenburg, das IV. Asseburgfest statt.
Meine Anfahrt führte mich über Wolfenbüttel über die B 79 Richtung Wittmar. Der Weg zum Burgfest war gleich am Ortsausgang ausgeschildert, und von freundlichen Helfern wurde ich zu den kostenlosen Parkplätzen, meist am Straßenrand, geleitet. Das Wetter war schön, und ich fand, dies war ein guter Anfang. Ich parkte das Auto und machte mich zu Fuß auf den Weg Richtung Eingang.


Dort erwarteten mich zwei sehr freundliche und charmante Damen, leider nicht gewandet unter einem Gartenpavillon, die meinen Hund bewunderten, mir 2 Euro Eintritt abnahmen und mich mit Info-Material versorgten. Ein Stempel wurde mir liebevoll auf den Handrücken gedrückt und weiter gings die Straße hoch. Unter einer Betonbrücke hindurch ging's dann in das kleine Tal, in dem eingerahmt von bewaldeten Hängen der Asse das Burgfest stattfand.
Die Burg bzw. ihre Überreste war nicht zu sehen, dafür fiel mein Blick nach links auf eine geschotterte Fläche, die sonst wohl als Parkplatz dient. Auf ihr befanden sich mehrheitlich gewöhnliche Trink- und Essbuden, nicht mittelalterlich gestaltet , sondern eben die bekannten Baulichkeiten jedes Dorffestes. Personal natürlich nicht gewandet. Hu, bei dem Anblick kam so gar keine Mittelalterstimmung auf. Zwar gab es auch einige Mittelalterstände und hier stand auch die Bühne, auf der später Musik von Musica Vulgaris, Gaukelei von Aptus Ludus und historisches Puppentheater stattfand, dennoch: Ich fands auf der Seite fürchterlich, für ein Burgfest bzw. einen mittelalterlichen Markt absolut unpassend. Für mich eine fürchterliche Optik.


Auf der gegenüberliegenden Seite fand ich dann aber auf einer Wiese den Ort des mittelalterlichen Lagers, und der versöhnte mich etwas, wenn auch aus dem Badezelt unübersehbar ein Edelstahlschornstein ragte… Dennoch dachte ich darüber nach, ein wenig zu baden, die Mägde waren recht attraktiv, aber ich hatte ja den Hund dabei…
Im Lager traf man dann friedlich beieinander zeltende Wikinger, spätere Normannen, Hospitaliter, den Deutschen Ritterorden und weitere Darsteller. Schöne Lageratmosphäre, Handwerker gaben Einblick in ihre Kunst und beantworteten bereitwillig Fragen. Das war sehr stimmungsvoll, lehrreich und schön. Obwohl, friedlich, na ja, es wurde auch ein wenig gekämpft… Wie es sich gehört. Das war an dieser Stelle ein hübsches Lager in schöner Kulisse. Und auch für Kinder war gesorgt, es gab kleine Holzschwerter und Bogenschiessen.
Graf Gunzelin gab sich die Ehre, zumindest der für dieses Fest angeheuerte Darsteller, der den berühmten Grafen passend darstellte und der meinen in einigen Momenten streitlustigen Hund gern in einem Kampf gesehen hätte. Ich aber nicht.


Und obwohl die Kommunalwahlen in Niedersachen gerade vorbei waren, tauchte auch der SPD-Chef Siegmar Gabriel freundlich lächelnd auf dem Burgfest auf, nebst Leibwächtern und Gefolge, um die Huldigung des Wahlvolkes entgegen zu nehmen, wie böse Zungen behaupteten. Begrüßt wurde er von Graf Gunzelin, ebenfalls mit Gefolge. Siegmar mischte sich dann im Lager unters Volk, fragte hier, redete dort, ein Politiker gab sich, Hände in der Hosentasche, volksnah und entspannt.


Und wer mochte und sich fragte „Warum Burgfest?“, der konnte sich einer Führung zur Ruine der früher uneinnehmbaren Asseburg anschließen, die ein Stück Fußweg entfernt auf einem Sattel der Asse zu finden ist. Was aber die Frage nicht beantwortet, denn das Fest findet zwar in der Nähe der Burg statt, nicht aber in ihr. Hier werden vielleicht nicht ganz richtige Erwartungen geweckt, ein Burgfest ist dann doch noch etwas Anderes.
Mein Fazit: Ein netter kleiner Markt mit freundlichen Menschen in schöner Umgebung. Vorbildlich der niedrige Eintrittspreis und das kostenlose Parken. Wenn man die Problematik der lieblosen Bierbuden in den Griff bekommt, noch mehr Handwerker und Gewandete, dann wird er richtig gut.


Nicht schön war, dass Gewandete laut Ankündigung der Veranstalter das Fest nur nach Anmeldung besuchen durften und sonst mit Abweisung an der Kasse gedroht wurde. Das hat sicher so manchen vom Besuch abgehalten.
Authentizität, das in der Mittelalterszene berühmte „A“, ist in Ordnung, aber die Bierbuden, der Edelstahlschornstein oder ein Darsteller mit einem Sutton Hoo Helm aus dem 7. Jahrhundert zum Beispiel passen da nicht zum erklärten Anspruch der Veranstalter. Da gibt’s noch zu tun.
 

Zitat zum Bericht

Gewandete Besucher

Auch als gewandeter Besucher können Sie sich an den Aktivitäten des Asseburgfestes beteiligen. Hierzu ist eine vorherige Anmeldung zwingend notwendig. Senden Sie uns eine E-Mail an die Marktvogtei mit einer kurzen Beschreibung dessen, was Sie darstellen. Von einem Erscheinen in historischer Gewandung außerhalb des gesteckten Zeitrahmens (Schwerpunkt 10. bis 13. Jahrhundert) bitten wir Abstand zu nehmen.

Kostümierte Besucher
Wir bitten unsere Gäste, uns ausschließlich in Kleidung des 21. Jahrhunderts zu besuchen und von Fantasy-, Larp- oder Pseudomittelalterkleidung Abstand zu nehmen.

Link: http://www.asseburgfest.de/das-burgfest/mitmachen.html

Zitat Ende

 

Bilder
[zum vergrößern bitte anklicken - neue Seite]

 




 



Erscheinungsweise: Zweimonatlich Vervielfältigung nur mit Genehmigung Impressum

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