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Pestland
Pestland
 
Rezension: Manfred Lohmann
 
Mit seinem ersten historischen Roman "Pestland" hat der Duisburger Autor Lars Schütz ein wirklich ungewöhnliches Werk geschrieben.
 
Der Titel und das Cover deuten es schon an - ein düsterer Roman wartet auf seine Leser. Die Geschichte spielt in Duisburg Mitte des 14. Jahrhunderts, als in der Stadt der "Schwarze Tod" wütete. In dieser dunklen Zeit schickt der Autor seinen Titelhelden Lucien de Courogny mit seinem jungen Begleiter Simon auf eine gefahrvolle Reise. Simons Großvater, an der Pest erkrankt, liegt im Sterben und offenbart Lucien, dass er einst Gehilfe eines Alchimisten war, der ein Heilmittel gegen die tödliche Krankheit gefunden hat. Dieser Alchimist lebt in der Nähe von Kleve, das mitten im Pestland liegt. Von dort sollen Lucien und Simon das Mittel holen - ein gewagtes Unterfangen, auf das sich die beiden einlassen.
 
Lars Schütz schreibt seinen Roman aus der Sicht des Lucien de Courogny und lässt seinen Titelhelden die Geschichte selbst erzählen. Diese Ich-Form setzt er konsequent um, so dass man auch an den quälenden Erinnerungen und Gedanken Luciens Anteil hat, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen. Der Autor schafft damit ein sehr nachhaltiges Bild seiner Titelfigur, nur langsam lichtet sich das Geheimnis, das ihn umgibt. Treffend und authentisch baut der Autor auch die übrigen Akteure auf, schildert die unterschiedlichen Charaktere glaubwürdig und lässt so seine Leser in manchen Abgrund menschlichen Handelns blicken.
Aber nicht nur die Protagonisten sondern auch die Darstellung der Örtlichkeiten und das Wüten der Pest beschreibt der Autor in beeindruckenden Bildern. Düster, erschreckend realistisch zeichnet er mit seinem eindringlichen, guten Erzählstil diese Bilder und vermittelt damit ein gut nachvollziehbares Bild des Lebens der Menschen in jener von der Pest gezeichneten Zeit. Gezielt schafft er durch Zitate aus der biblischen Offenbarung, dem immer wiederkehrenden Baphomet, der häufig in "Dämonensprache" spricht, und den Alpträumen Luciens eine dichte Atmosphäre voller bedrückender Düsternis, lässt dennoch Raum für Hoffnung und Erlösung.
Mit unerwarteten Einblendungen von Lichtern und merkwürdigen Klingeltönen in die bedrückenden Träume seines Protagonisten baut der Autor zusätzliche Spannung auf, die er bis zum Ende seiner Geschichte gekonnt aufrecht erhält. Dieses Ende ist überraschend und ungewöhnlich für einen historischen Roman und bestätigt das Vorwort des Autors, mit dem er seine Leser mit den Worten "... Am Ende dieser Geschichte werden Sie verstehen, was mit dieser Warnung gemeint ist .." vorwarnt.
 
Fazit:
Lars Schütz hat mit seinem ersten historischen Erstlingswerk einen wirklich außergewöhnlichen Roman geschrieben. "Pestland" ist nicht nur ein Buch über die tödliche Krankheit, sondern der Autor arbeitet auch die Verwüstungen, die die Angst vor dem "Schwarzen Tod" in den Köpfen und dem Handeln der Menschen anrichtet, überzeugend heraus. Ungewöhnlich, mitunter verstörend und spannend - ein lesenswertes Buch.
Pestland  
 
 
Lars Schütz
Pestland
Historischer Roman
 
Erschienen im:
ACABUS Verlag
März 2013
Taschenbuch, 244 S.
ISBN: 978-3862821709
EURO 13,90
 
Inhalt:
Duisburg im 14. Jahrhundert nach Christus: Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation erzittert unter dem Wüten der Pest.
 
Die Suche nach einem Mittel gegen den Schwarzen Tod führt den Mönch und ehemaligen Tempelritter Lucien de Courogny mitten hinein in das karge Pestland, wo Tod und Gewalt allgegenwärtig sind. Seine einzigen Reisegefährten: der 16jährige Simon und dessen Hund. Gemeinsam durchqueren sie einen Landstrich, der durch die Seuche beinahe vollständig entvölkert wurde, und müssen erleben, zu welchen Taten Menschen fähig sind, die dem Tod ins Auge blicken.
Doch die Gefahren des Pestlandes sind nicht die einzigen Herausforderungen, denen sich Lucien stellen muss. Schon nach kurzer Zeit holen ihn die Schatten seiner Vergangenheit gnadenlos ein, denn die Häscher des Papstes folgen ihm ins Pestland.
Es beginnt ein Wettlauf gegen das Verderben, bei dem Lucien und Simon bis an ihre Grenzen gehen, seinem schlimmsten Feind jedoch kann Lucien nicht davonlaufen, denn er ist allgegenwärtig, sogar in der Zukunft.
Werden Lucien und Simon der Zeit entfliehen und den schwarzen Tod besiegen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Klingeln auf sich, das Lucien bis in seine Alpträume folgt?
 
Lars Schütz Der Autor Lars Schütz:
Lars Schütz wurde am 24. Oktober 1992 in Duisburg geboren. Das Schreiben hat sich bis dato wie ein roter Faden durch sein noch junges Leben gezogen. Bereits mit 17 veröffentlichte er sein Erstlingswerk, den Fantasyroman 'NEXUS - Der Tod sei mit dir', als Hörbuch im Action-Verlag. 2012 folgt nun der Kurzroman 'Der Mosaikleger', der in der Reihe Lesetrips im Hamburger Doplpack-Verlag erscheinen wird.
Im dritten Werk 'Pestland' wagt er sich jetzt zum ersten Mal an ein historisches Szenario. Da er mitten in der Duisburger Altstadt lebt, konnte er für den Roman an Originalschauplätzen in Duisburg und am Niederrhein recherchieren.
Für die Zeit nach der Schule plant er, sich auch beruflich mit dem Schreiben auseinanderzusetzen und ein Studium der Literaturwissenschaft aufzunehmen.