4 Milliarden Euro für diese neue Version von Choose France

Zwanzig ausländische Investitionsprojekte in Frankreich im Wert von 4 Milliarden Euro: Das ist die Essenz der neuen Ausgabe von „Choose France“.

Ein vom Elysee gekonnt orchestrierter Regen ausländischer Investitionen: Es ist die Rückkehr des „Choose France“-Gipfels am Montag. Aufgrund des hygienischen Kontexts hat diese Veranstaltung, die seit 2018 einmal im Jahr die großen ausländischen Häuptlinge in Versailles zusammenbringt, ihr Format geändert … Diesmal gibt es keine große Offensive, aber Minister in ganz Frankreich haben angebliche Anzeigen veröffentlicht um die Faszination Frankreichs zu veranschaulichen.

Emmanuel Macron empfing am Montagmorgen den Chef der Eastman-Gruppe im Elysee. Das amerikanische Unternehmen wird 850 Millionen Euro in eine Anlage zum Recycling von molekularen Kunststoffen investieren und bis 2025 350 Arbeitsplätze schaffen. Die künftige Anlage, die in den kommenden Monaten angesiedelt wird, wird es ermöglichen, jährlich 160.000 Tonnen Kunststoff zu recyceln, darunter auch Alttextilien und Haushaltsverpackungen.

Am Nachmittag reist das Staatsoberhaupt nach Haut-Rhin zur Chemieplattform Chalampé, wo die BASF eine neue Anlage errichten wird. Der deutsche Konzern investiert dort 300 Millionen Euro in den Bau eines Standorts zur Produktion von Hexamethylendiamin (HMD), das zur Herstellung von Nylon benötigt wird. Dies sollte ungefähr fünfzig dauerhafte Arbeitsplätze und fast 500 zu schaffende Arbeitsplätze darstellen. Mit diesem neuen Werk wird Frankreich 17 % der weltweiten HMD-Produktion ausmachen.

10.000 direkte Arbeitsplätze

Gleichzeitig werden sechs Minister zusammen mit ausländischen Unternehmen, die sich ebenfalls für Frankreich als Entwicklungsland entschieden haben, das Gebiet bereisen. Die Ministerin für den öffentlichen Dienst, Amélie de Montchalin, wird beispielsweise in Essonne sein, wo Industrial XFab mehr als 50 Millionen Euro für die Verlagerung des Halbleiterstandorts erhält. Es wird Beranger Abba sein, der Staatssekretär für Biodiversität der Vogesen, wo das norwegische Unternehmen Norsk Skog 250 Millionen Euro in seine Schreibwaren investiert hat.

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Insgesamt gibt es 21 Investitionsprojekte, von denen die Hälfte Industrieprojekte sind. Wir finden Pfizer mit einem industriellen Zulieferprojekt zur Herstellung der Behandlung gegen Covid-19, aber auch die britische Gruppe GSK, die 118 Millionen Euro in drei Standorte in Frankreich investiert, und das deutsche Unternehmen Merck, das 600 Mitarbeiter im Elsass und in den USA einstellen will Gironde oder sogar Ikea, Mars, Accenture, Ferrero, Cisco und Morgan Stanley.

Mit dem Wechsel schuf er 10.000 direkte Jobs sowie 16.000 von Manpower angekündigte temporäre CDIs. Ein weiteres Element, das der Elysée hervorhob: Die Hälfte der Projekte zielt auf Städte mit weniger als 20.000 Einwohnern ab, Daten, die die Wiederbelebung der Regionen zeigen sollen. Seit der ersten Ausgabe von Choose France im Januar 2018 wurden 55 Investitionsprojekte im Wert von über 8 Milliarden Euro oder 13.300 Arbeitsplätzen angekündigt.

5300 Projekte zwischen 2017 und 2020

Aber abgesehen von dieser Veranstaltung, die sich auf die größten Megaprojekte konzentriert, spiegeln die von Business France gesammelten Zahlen effektiv die tatsächliche Dynamik ausländischer Investoren in Frankreich wider. Von 2017 bis 2020 wurden 5.300 Investitionsprojekte durchgeführt und 143.000 Arbeitsplätze erhalten oder geschaffen. Seit 2019 hat sich Frankreich zum führenden Ziel für ausländische Investoren in Europa entwickelt. Der Elysée sieht in dieser Anziehungskraft die Bestätigung seiner wirtschaftspolitischen Entscheidungen.

„Ohne die ‚Flat Tax‘, die Verbrauchsteuersenkungen, das Charta-Grenzgesetz, die Arbeitslosenversicherungsreform oder auch Arbeitsaufträge hätten wir diese Dynamik nicht erkannt“, erklären wir im Elysee. Für jemanden, der Emmanuel Macron nahe steht, ist dieser feine Stil von Choose France ein echtes Signal des Vertrauens, zumal er versichert: „Es kommt selten vor, dass so viele ausländische Investoren nur drei Monate nach Beginn einer Präsidentschaftswahl Ankündigungen machen.

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