Affenpocken: Was wissen wir über den ersten infizierten Patienten in Okzitanien?

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Der erste Affenpockenpatient in Okzitanien. Sein Zustand ist unbedenklich. Was wissen wir zu diesem Zeitpunkt?

Das Affenpockenvirus, oder Affenpocken auf Französisch, kam in Okzitanien an. Die Regionale Gesundheitsbehörde (ARS) bestätigte die Infektion des ersten Patienten am Mittwoch, 25. Mai.

Der Patient ist ein Mann. Sein Alter oder sein Wohnsitz wurden nicht bekannt gegeben. Diese Details werden aufgrund der Vertraulichkeit personenbezogener medizinischer Daten, wie von der ARS festgelegt, vertraulich behandelt.

Der Patient sei bei guter Gesundheit und „sein Zustand ist unbedenklich“, so das Landesgesundheitsamt. Nach einem Infektionsverdacht wurde der Mann medizinisch versorgt und isoliert, um eine Ansteckung mit dem Virus und die Ausbreitung von Affenpocken zu verhindern. Public Health France und ARS Occitanie haben eine epidemiologische Untersuchung eingeleitet.

Bisher wurden in Frankreich sieben Fälle von Affenpocken von den Gesundheitsbehörden festgestellt, darunter drei in der Ile-de-France, einer in der Auvergne-Rhône-Alpes und somit einer in Okzitanien. Alle diese Patienten sind in letzter Zeit nicht gereist. Die Infektion habe keinen „direkten Zusammenhang“ mit Rückkehrern aus Endemiegebieten wie Zentral- und Westafrika. Weltweit sind mehr als hundert Fälle bekannt. Die Zahl dürfte steigen, schätzt die WHO.

Alle französischen Patienten sind bei guter Gesundheit. Die in Europa gemeldeten Fälle von Affenpocken sind meist mild. In Europa wurden keine Verletzungen gemeldet. Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon, die diesen Mittwoch zum Pasteur-Institut reiste, kündigte an, dass „die Bestände vorerst ideal sind“.

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