Autonomer Zug erstmals in Deutschland getestet, SNCF-Ziel 2023

Der fahrerlose Zug wird laut einer “Weltneuheit” der Deutschen Pan und Siemens am Montag, 11. Oktober, seine Jungfernfahrt auf dem Hamburger Stadtnetz machen, um die Verkehrsordnung für die Technik zu verbessern. Die Demonstration fand auf einer internationalen Verkehrskonferenz statt.

Ab Dezember werden im Rahmen des 60-Millionen-Euro-Modernisierungsplans vier autonome Züge dieses Typs in der norddeutschen Hafenstadt in Dienst gestellt.

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Diese Technologie erfordert keine spezielle Eisenbahn und verkehrt auf demselben Netz, das von autonomen Lokführern betrieben wird. Ist der Fahrgast an Bord, sitzt zur Sicherheit noch ein Zugführer im Cockpit. Aber der Zug macht seine Manöver frei, zum Beispiel auf Betriebshöfen.

Automatisierungstechnik, die auf einem europäischen digitalen Kommunikationsprotokoll basiert, kann “30 % mehr Passagiere befördern”, während Siemens-Chef Roland Bush sagt, sie werde “die Zeit verbessern und den Energieverbrauch um 30 % senken”. “Die Technologie ist bereits anerkannt”, sagte er in einer Erklärung.

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Die Automatisierung soll laut der Deutschen Bahn “das beste Angebot ermöglichen, ohne einen Kilometer neue Schienen bauen zu müssen”, sagt Richard Lutz, Geschäftsführer des Generalbetreibers. In Frankreich arbeitet die SNCF mit Partnern wie Alstom, Bosch und Thales zusammen, um „den Präzedenzfall der vollständigen Autonomie im Jahr 2023 zu verbreiten“. Beim Test Ende 2020 wurde im französischen Staatsnetz erstmals ein Triebwerk teilautonom gedreht.

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