Bahnchefs wollen ein „neues europäisches Eisenbahnabkommen“

Vierundzwanzig Führungskräfte europäischer Eisenbahnunternehmen, darunter der Chef der SNCF, wollen zusammenarbeiten, um „die Attraktivität der Eisenbahnen überall auf dem Kontinent zu verbessern“, und fordern „große europäische Investitionen“, um ein „neues europäisches Eisenbahnabkommen“ zu schließen.

„Der Zug ist das umweltfreundlichste aller motorisierten Verkehrsmittel“, riefen die Staats- und Regierungschefs in einer in Frankreich im Sunday Journal veröffentlichten Kolumne und beklagten, dass „der Anteil der Eisenbahn am Personen- und Güterverkehr immer noch sehr gering ist“.

Sie schrieben im Vorfeld des „European Rail Summit“, der am Montag in der SNCF-Zentrale stattfinden soll.

Sie versprechen ein verbessertes Kundenerlebnis, umweltfreundlichere und recycelbare Züge, Bemühungen um Innovation und eine diversifiziertere Beschäftigung und machen Platz für Frauen und Jugendliche.

Ressourcen benötigt

„Diese Vereinbarung ist ehrgeizig: Wir werden nur gemeinsam erfolgreich sein“, behaupteten sie trotz der Unterschiede und des Wettbewerbs zwischen ihren Unternehmen. Mit einem „gemeinsamen Ziel: den Bahnanteil im Verkehr zu erhöhen und damit einen Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 zu leisten“.

„Wir brauchen die Mitgliedstaaten und die Europäische Union. Wir fordern sie auf, dieses Abkommen zu unterstützen, indem sie sich verpflichten, klare Ziele für den Paradigmenwechsel auf nationaler Ebene zu setzen“, betonten die Staats- und Regierungschefs.

„Um das Schienensystem und den öffentlichen Verkehr besser zu finanzieren, werden neue Mittel benötigt. Um stärker in die Modernisierung der Schienennetze zu investieren, ihre Kapazität und Interoperabilität zu erhöhen und die Schienenfahrzeuge zu modernisieren, brauchen wir die Mittel.“

faire Regeln

Sie forderten Brüssel und die Mitgliedstaaten außerdem auf, „die Regeln des fairen Wettbewerbs zwischen den Verkehrsträgern zu stärken“, insbesondere unter Berücksichtigung ihres ökologischen Fußabdrucks.

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Das Podium wurde auf französischer Seite von SNCF-CEO Jean-Pierre Farandou, General Manager von Getlink (Eurotunnel) Yann Leriche und Präsident von Lisea (Franchisenehmer der Strecke Tours-Bordeaux) Hervé Le Caignec sowie General Manager von Thalys und unterzeichnet Eurostar-Tochtergesellschaften für SNCF.

Er unterzeichnete unter anderem auch die Leiter der deutschen Staatsbahnen Deutsche Bahn, österreichische ÖBB, belgische SNCB, dänische DSB, finnische VR, ungarische MÁV, italienische FS, luxemburgische CFL, niederländische NS, portugiesische CP, slowenische SZ und Schweizer SBB .

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