BayWa re nutzt den ersten schwimmenden Solarpark in Deutschland

In den kommenden Wochen präsentiert der Betreiber BayWa re der Quarswerk GmbH in Haldern am Meer eine der größten schwimmenden Photovoltaikanlagen Deutschlands, die auf die Gewinnung, Verarbeitung und Veredelung von Industriemineralien spezialisiert ist.

BayWa re beginnt mit dem Bau des ersten nicht geförderten schwimmenden Photovoltaik-Kraftwerks Deutschlands. Auf einer Fläche von rund 1,8 Hektar entsteht der Photovoltaik-Standort am Holdern Am Meer im Silpersi-III-See, angrenzend an das Werksgelände der Quarzwerke GmbH. Nach Fertigstellung werden die 5.800 Einheiten etwa 3 GWh Strom pro Jahr liefern.

Die Quarzwerke wollen 75 % des regenerativ erzeugten Stroms für eigene Rechnung nutzen, um ihren CO2-Fußabdruck weiter zu reduzieren. Mit dieser zukünftigen Installation kann das Unternehmen jährlich fast 1.100 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. „Nachdem wir in den letzten Jahren zwei leistungsstarke Blockheizkraftwerke gebaut haben, verstärken wir unsere Investition in die Umwelt und eine nachhaltige Zukunft durch den Erwerb einer der größten schwimmenden Photovoltaikanlagen Deutschlands.Daniel Durik, Betriebsleiter bei den Quarzwerken Haltern, kommentiert.

Förderung schwimmender Photovoltaikanlagen

Bisher wurden schwimmende Photovoltaik-Projekte in Deutschland im Rahmen des Deutschen Erneuerbare-Energien-Förderprogramms durchgeführt. Mit „Eine der bisher größten schwimmenden Anlagen Deutschlands mit einer Leistung von ca. 3 MW – Peak“Ziel der BayWa re ist es, zu demonstrieren, dass Anlagen ohne öffentliche Subventionen profitabel betrieben werden können, wenn ausreichend Strom für den Eigenbedarf erzeugt wird.

„Die schwimmende Photovoltaik ist eine interessante Investitionsmöglichkeit für Unternehmen der Grund- und Baustoffindustrie, die oft über ungenutzte oder teilweise genutzte Gewässer verfügen. […] Gemeinsam mit den Quarzwerken ebnen wir dieser Technologie den Weg, indem wir die erste schwimmende Photovoltaikanlage ohne staatliche Förderung realisieren. Wir sehen dies als Beginn der Einführung dieser Solaranwendung in DeutschlandStephen Archer, Geschäftsführer der Beva Re Power Solutions GmbH, schließt ab.

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