Das grenzüberschreitende Wärmeprojekt in Straßburg hat einen neuen Meilenstein erreicht

Gepostet am 17. Februar 2022 um 15:17 Uhr

Das Projekt wurde 2018 ins Leben gerufen und dann aufgrund regulatorischer Probleme, insbesondere in Bezug auf den Mehrwertsteuersatz, der darauf angewendet wird, verlangsamt. Am 9. Februar 2022 wurde jenseits der Grenze ein lokales halbstaatliches Unternehmen (SEML) gegründet, um die Abwärme der deutschen Stahlwerke Badische Stahlwerke GMBH (BSW) zu nutzen und das Wärmenetz in Straßburg zu versorgen.

Die Stahlwerke liegen weniger als fünf Kilometer von Straßburg entfernt. Es geht also darum, Wärme auf beiden Seiten des Rheins durch eine 4,5 Kilometer lange Röhre zu leiten. Das erstellte SEML hieß „Calorie Kehl-Straßburg“ (CKS).

Dieses Projekt soll dazu beitragen, dass die Eurometropole Straßburg ihr Ziel erreicht, bis 2050 100 % erneuerbare Energie bereitzustellen.

Entspricht 8000 Haushalten

Was die Zahlen betrifft, wird die Abwärmenutzung der BSW-Anlage in Straßburg zunächst 80 GWh Energie pro Jahr liefern. Das entspricht dem Heiz- und Warmwasserbedarf von 8.000 Haushalten, so die Gemeinde. Der Hauptgrund ist auch die Reduzierung des Einsatzes fossiler Brennstoffe, wodurch 29.000 Tonnen Kohlendioxidäquivalent eingespart werden2 Treibhausgasemissionen. Letztendlich können bis zu 135 GWh/Jahr Energie zurückgewonnen werden.

Das Projekt wartet noch auf den Abschluss bis zum voraussichtlichen Liefertermin im Jahr 2026. Projektmanagementstudien sollen noch in diesem Jahr durchgeführt werden.

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Vorsitzende des SEML ist die Bürgermeisterin von Straßburg, Jeanne Barsigian.

Siehe auch  Grenzüberschreitender Konsum. Europa schützt die Verbraucher

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