Der deutsche Regisseur drohte zu untersuchen, ob er vergewaltigt worden war

Berlin | Die Münchner Staatsanwaltschaft gab am Freitag bekannt, dass der deutsche Regisseur Dieter Weidel im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Vergewaltigung von 1996 vor Gericht gestellt wird.

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Die Staatsanwaltschaft kündigte die Vergewaltigungsvorwürfe des 81-jährigen Direktors in einer Erklärung an, in der formell bestritten wird, was er getan hat.

Nach dieser Anklage hat das Münchner Gericht, Herr Weidel sollte grünes Licht für eine Untersuchung erhalten, die hauptsächlich für seine Fernsehproduktionen in Deutschland bekannt ist.

Der Regisseur hat die Schauspielerin Johnny Temple beschuldigt, sie 1996 in einem Hotelzimmer in München vergewaltigt zu haben. Dann kam die 27-jährige Schauspielerin zum Vorsprechen.

Die Münchner Staatsanwaltschaft sagte, die Anklage zitiere etwa zwanzig Zeugen.

Der Fall brach im Januar 2018 aus. Der Regisseur wurde in den 90er Jahren wegen dreier Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen angeklagt.

Herr. Weddell trat als Direktor eines Festivals in Deutschland zurück und behauptete seine Unschuld.

„Wenn die Anschuldigungen gegen Vedel richtig sind – man kann davon ausgehen, dass sie die Klarheit, Anzahl und Dichte der Beweise gegen ihn erhalten haben -, dann ist Vedel die Personifizierung von allem, was die ‚Me Too‘-Bewegung (gegen sexuelle Belästigung) verurteilt.“ schrieb die Tageszeitung Sdeddeutsche Zeitung. „Wedel wird dann der Deutsche Harvey Weinstein sein“, schätzt die Zeitung und bezieht sich auf einen amerikanischen Produzenten, der beschuldigt wird, mehr als hundert Frauen sexuell belästigt, sexuell missbraucht oder vergewaltigt zu haben. Diese Tatsachen sollen mehr als zwanzig Jahre gedauert haben.

Darüber hinaus kritisieren sich die öffentlichen audiovisuellen Gruppen, die den erfolgreichen Regisseur seit Jahrzehnten engagiert haben.

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Im Jahr 2018 versprachen zwei öffentliche Kanäle, ARD und ZDF, Licht in das Thema zu bringen.

Dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD wurde insbesondere vorgeworfen, Beschwerden von Opfern ignoriert zu haben.

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