Der Deutschen Bank wird die Beteiligung an einem „massiven“ Schneeballsystem vorgeworfen

Gepostet am 23. Juli 2021 um 19:42Aktualisiert am 23. Juli 2021 um 19:47 Uhr

Ein weiterer Schlag für die Deutsche Bank. Nach Angaben von Bloomberg wird Deutschlands größter Bank vorgeworfen, über Jahre hinweg ein Auge zugedrückt zu haben Ponzi-Schema Mit betrügerischen Investitionen in Florida.

Es waren die Liquidatoren zweier Fonds mit Sitz auf den Kaimaninseln, die inzwischen in Konkurs gegangen sind, die die Deutsche Bank sowohl vor Gerichten in New York als auch in Florida verklagten. Die von Liquidatoren eingereichten Gerichtsakten werfen der Deutschen Bank vor, “großen Diebstahl” begangen zu haben, der Verluste in Millionenhöhe verursacht hat.

Eine der beiden Beschwerden wurde 2020 von den gerichtlichen Liquidatoren der Madison Asset LLC eingereicht. Die zweite wurde Anfang Juli von den Liquidatoren einer Unternehmensgruppe namens Biscayne aufgebracht, die in Immobilien in Florida investiert hat.

Gutes Öl-Ponzi-Schema

Schuld der Deutschen Bank? Um die Konten bestimmter am Ponzi-Programm beteiligter Unternehmen zu schützen, trotz mehrerer Warnungen und Sanktionen der US-Finanzmarktaufsichtsbehörde, die auf die beiden Cayman Islands-Fonds abzielen. In der Beschwerde heißt es auch, dass die Bank ihre Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche nicht eingehalten habe.

Konkret hätten Madison Asset und Biscayne sowohl die Scheinfirmen als auch die Konzernkonten der Deutschen Bank nutzen können, um wichtige Schulden zu verschleiern. Diese Manipulationen hätten es ermöglicht, bei Investoren Finanzierungen zu beschaffen, um als insolvent geltende Unternehmen zu retten. Das so eingeworbene Neugeld wurde auch zur Tilgung von Schulden und früheren Investoren verwendet. US-Behörden sagten, das Geld kam auch den Initiatoren des Finanzpakets selbst zugute.

Nein, die Deutsche Bank verklumpt nie

“Diesen Vorwürfen fehlt es an Glaubwürdigkeit und wir werden uns weiterhin energisch verteidigen”, antwortete ein Sprecher der Deutschen Bank in einer von Bloomberg zitierten E-Mail.

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Seit mehreren Jahren ist die Deutsche Bank in verschiedene Fahrlässigkeitsvorwürfe verwickelt, darunter auch Prüfungen, die die Bank intern durchführen soll. Auch der deutsche Konzern musste zuletzt Milliarden von Dollar ausgeben, um Zivil- und Strafverfahren abzuschließen.

Kürzlich wurde der deutschen Bank vorgeworfen, in Spanien betrügerische Verkäufe getätigt zu haben. Die US-Notenbank hatte die Deutsche Bank sanktioniert, während die deutsche Finanzaufsicht BaFin die Befugnisse des von ihr eingesetzten Geldwäschebeauftragten im Konzern ausgeweitet hatte.

Unzureichende Kontrolle über die Bekämpfung der Geldwäsche

Laut Bloomberg heben die beiden Beschwerden gegen die gescheiterten Fonds die häufigen Mängel der Deutschen Bank bei der Bekämpfung der Geldwäsche hervor.

Zwei Personen, die an den Aktivitäten des Fonds mit Sitz auf den Cayman Islands beteiligt waren, darunter einer, der 2014 ein Konto bei der Deutschen Bank für den Madison Fund eröffnete, bekannten sich der Geldwäsche schuldig.

Laut einer der Beschwerden warnten Mitarbeiter der Deutschen Bank 2016 ihre Chefs vor „verdächtigen Aktivitäten“ auf den fraglichen Konten, aber die Bank traf keine Entscheidung, das Problem endgültig zu lösen. Schlimmer noch: Laut den Liquidatoren hat die Deutsche Bank trotz einer offiziellen Mitteilung der US-Finanzmarktaufsichtsbehörde gegen die beiden Fonds weiterhin ihre Dienstleistungen für zwei Unternehmen der Kaimaninseln erbracht.

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