Der Mindeststundenlohn wird im Oktober auf insgesamt 12 Euro angehoben

Der Mindestlohn in Deutschland wird von 9,82 Euro pro Stunde auf 10,45 Euro am 1. Juli und dann auf 12 Euro am 1. Oktober gesenkt, so ein Gesetzentwurf, der am Mittwoch von der Regierung angenommen wurde.

Die Bundesregierung hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Anhebung des Mindeststundenlohns auf insgesamt 12 Euro bis Oktober verabschiedet, eine von SPD-Kanzler Olaf Scholz versprochene Schlüsselmaßnahme, von der mehr als 10 % der Arbeitnehmer profitieren werden. Diese Maßnahme wird die Löhne für fast 6,2 Millionen Arbeitnehmer von insgesamt 41,5 Millionen und einer aktiven Bevölkerung von 45,2 Millionen Menschen verbessern, mit Selbständigen und selbstständigen Fachkräften bis Ende 2021.

Konkret sieht das Projekt eine Erhöhung des deutschen Mindeststundenlohns in zwei Stufen vor, von 9,82 auf 10,45 Euro zum 1. Juli und dann auf 12 Euro zum 1. Oktober. Der Minister für sozialdemokratische Aktion Hubertus Heil kommentierte in einer Presse, dass von der Änderung vor allem Beschäftigte in den „Ostländern“ der ehemaligen DDR-Staaten profitieren würden, „Frauen“ und allgemein „diejenigen, die das Land während der Pandemie am Laufen gehalten haben“. Freisetzung.

Ein Kaufkraftzuwachs von 4,8 Milliarden Euro

Die Mindestlohnerhöhung wurde nach der Bundestagswahl in den Koalitionsvertrag zwischen Sozialdemokraten, Grünen und FDP aufgenommen. Die Maßnahme wird laut Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) die Kaufkraft in Europas größter Volkswirtschaft um insgesamt 4,8 Milliarden Euro steigern. Der Text hob auch die Lohnobergrenze für „kleine Jobs“, Tätigkeiten neben einer Schlüsselposition, von 450 auf 520 Euro an, was von den Gewerkschaften kritisiert wird.

Diese Ausweitung der Kleinjobgrenze sei ein „Killer“, weil sie prekäre Beschäftigung befördere, verurteilt Christian Benner, Vizepräsident der mächtigen Metallgewerkschaft IG Metall. Eine Anhebung des Mindestlohns kann auch zu einem Anstieg der Inflation führen, die Ende 2021 bereits ein Rekordniveau von etwa 5 % im Land erreicht hat. Bauernkammer, Joachim Rockweed, in der Regionalzeitung „Rheinische Post“.

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