Deutschland: Die Epidemie verdirbt immer noch | international | DW

“Dies ist nicht die Zeit, um zu feiern oder die Abende in einem großen Gremium zu verbringen”, erklärte der neue Bundeskanzler Olaf Scholz nach dem jüngsten Krisentreffen mit den deutschen Regionalchefs. Im Bundesland Deutschland können die Hygienevorschriften von Region zu Region variieren.

Strengere Beschränkungen gelten vor allem dort, wo die Indikatoren rot sind. Ab Montag, 27. Dezember, müssen beispielsweise auf dem Meklenburg-Pomméranie-Gelände Kinos, Theater, Museen, Zoos und Schwimmbäder für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Andere Regionen hatten bereits an Heiligabend neue Regeln erlassen, etwa in Hamburg, mit dem Verbot sogenannter „Tanzabende“.

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Wenn jeder seine Regeln teilweise festlegt, wird ab Dienstag, 28. Unabhängig von Impfung oder Genesung sollte die Versammlung zehn Personen nicht überschreiten. Für Ungeimpfte sind Versammlungen auf Familienmitglieder und zwei zusätzliche Personen von außen beschränkt.

Zusätzliche Einschränkungen für Impflinge

Nicht-Impfenden ist auch der Zutritt zu nicht wesentlichen Geschäften oder kulturellen Veranstaltungen wie Theater oder Kino, bei denen eine Impfung oder Behandlung erforderlich ist, untersagt. In manchen Fällen muss auch ein negativer Antigentest angeboten werden.

Schließlich werden alle sportlichen Wettbewerbe, einschließlich des Profifußballturniers, das am 7. Januar wieder aufgenommen werden soll, hinter verschlossenen Türen ausgetragen.

Zufälligerweise startete die Impfkampagne offiziell vor genau einem Jahr, am 27.12.2020.

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Ein Jahr später wurden im Land etwa 147 Millionen Dosen verabreicht. Ungefähr 59 Millionen Deutsche haben einen vollständigen Impfplan mit zwei Dosen oder einer einzigen Dosis für Johnson und Johnson, das sind etwa 71 % der Bevölkerung. Unter ihnen hatten fast 30 Millionen bereits die dritte Dosis herbeigerufen.

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Die Impfungen werden während der Feierlichkeiten zum Jahresende fortgesetzt. Um herauszufinden, ob die Impfung im nächsten Jahr obligatorisch wird. Bundeskanzler Olaf Schultz sowie andere hochrangige Politiker haben sich bereits für eine solche Maßnahme ausgesprochen.

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