Deutschland hat seit Ende März fast keine Waffen mehr nach Kiew geliefert

Nach Dokumenten der deutschen Zeitung „Die Weld“ hat Berlin seit Kriegsbeginn nur sehr wenig militärisches Gerät in die Ukraine geschickt.

Unionsminimum? Laut der deutschen Zeitung Die Schweißnahthat Berlin die Waffenlieferungen an die Ukraine auf ein Minimum von mehreren Wochen reduziert. Zwischen dem 30. März und dem 20. Mai gingen nur zwei Lieferungen nach Kiew: Tunnelabwehrpanzer und Ersatzteile für Maschinenpistolen.

Wir sind weit entfernt von den Boden-Luft-Raketen, die am 25. März, dem Datum der letzten Waffenlieferung, in die Ukraine geschickt wurden. Leopard-Panzer werden schließlich mit Spannung erwartet, aber auch hier verzögert sich die Auslieferung. Laut der deutschen Presse erklärt sich diese Rezession durch die Ausbildungsverzögerungen ukrainischer Soldaten. Die ersten 15 Geräte sollen also nicht bis Ende Juli kommen, die nächsten 15 werden bis Ende August erwartet.

Das Problem ist, dass die Ukraine Waffen braucht, da die russische Offensive in der Ostukraine zunimmt. Immerhin widersprechen Lieferungen Ankündigungen aus Berlin, die die größten Zahlen in Sachen Tanks durchsickern ließen: 50 oder 100 Geräte zur Auslieferung bereit.

„Wir sind das am meisten erwartete Land“

Deutschland wurde im April für seine mangelnde Unterstützung der Ukraine kritisiert. Präsident Olaf Scholes versuchte, dies umzukehren, indem er eine Milliarde Euro Militärhilfe für Kiew bereitstellte.

Auf die Verzögerung angesprochen, versicherte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Michael Roth (SPD, Regierungskoalition), „er hat nicht die Absicht, die Waffenlieferungen bewusst zu verlangsamen“.

Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne, Regierungskoalition) wies die Vorwürfe an diesem Sonntag zurück. „Als größte Volkswirtschaft der EU erwarten wir viel“, räumte er ein Die SchweißnahtDie ukrainischen Soldaten müssen jedoch sicherstellen, dass sie derzeit in PzH-2000-Haubitzen ausgebildet sind und dass 7 von ihnen nach Kiew geliefert werden.

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Frankreich seinerseits geht sehr vorsichtig mit seinen Waffenexporten um. Während des Präsidentschaftswahlkampfs erwähnte Präsident Emmanuel Macron Caesar-Kanonen und Panzerabwehrraketen gegen Mailand. Alle Lieferungen werden von der Regierung auf 100 Millionen Euro geschätzt.

Thomas LeRoy Journalist BFM Business

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