Deutschland muss EU-Unterstützung für den Wiederaufbau der Infrastruktur beantragen

BERLIN (Reuters) – Die Bundesregierung will finanzielle Hilfe aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union beantragen, um die durch die verheerenden Überschwemmungen im Westen des Landes verursachten Schäden zu beheben, heißt es in einem am Dienstag von Reuters erörterten Dokumententwurf. .

Die Bundesregierung will 200 Millionen Euro Soforthilfe bereitstellen, um die wirtschaftlichen Schäden durch das Hochwasser der vergangenen Woche zu bewältigen, bei dem bisher mehr als 160 Menschen ums Leben kamen.

16 Länder erhalten 200 400 Millionen Soforthilfe, wenn er 200 Millionen Euro beisteuert, heißt es in einem Dokument, das am Mittwoch dem Parlament vorgelegt werden soll.

Der bayerische Ministerpräsident sagte am Dienstag, das vom Hochwasser betroffene Bayern werde zunächst 50 Millionen Euro für Soforthilfe bereitstellen.

Dem Dokument zufolge plant Deutschland die Umsetzung des EU-Solidaritätsfonds, der speziell für den Umgang mit Naturkatastrophen eingerichtet wurde.

„Die Bundesregierung wird alles Notwendige tun, um die Infrastruktur des Bundes so schnell wie möglich wiederherzustellen“, heißt es in dem Dokument.

„Das Schadenmanagement und der Wiederaufbau der Infrastruktur werden in den kommenden Jahren einen großen finanziellen Aufwand erfordern“, fährt er fort.

Am Samstag hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula van der Leyen, bei einem Besuch in mehreren von den Fluten verwüsteten belgischen Gemeinden EU-Unterstützung zugesagt.

“Wir trauern mit Ihnen und wir werden mit Ihnen beim Wiederaufbau sein”, sagte er.

Auch Bundesumweltministerin Svenza Schulz betonte die Notwendigkeit zusätzlicher Mittel, um extreme Wetterereignisse durch die globale Erwärmung zu verhindern.

„Die aktuellen Ereignisse in vielen Teilen Deutschlands zeigen, wie stark die Auswirkungen der globalen Erwärmung uns alle treffen können“, sagte er.

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(Berichtet von Holger Haynes, französische Ausgabe von Lucinda Longlands-Berry, herausgegeben von Sophie Lloyd)