Deutschland startet 8 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung von 62 Projekten

Um den Wasserstoffsektor in großem Umfang zu starten, hat Deutschland gerade die Liste von 62 Projekten formalisiert, die im Rahmen von IPCEIs finanziert werden.

Diese 62 Projekte, die vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und vom Ministerium für Energie und Verkehr (BMVi) angekündigt wurden, ermöglichen den landesweiten Start des industriellen Wasserstoffsektors. Finanzier unter Europäische Einrichtung IPCEISie werden von öffentlichen Mitteln in Höhe von rund 8 Milliarden Euro profitieren, die einschließlich privater Investitionen auf 33 Milliarden Euro aufgestockt werden.

Diese 62 Projekte wurden aus mehr als 230 Anwendungen ausgewählt und betreffen die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette, von der Produktion über die Infrastruktur bis hin zu verschiedenen Anwendungen.

12 Projekte zur Mobilität

Da Energie nach wie vor das Hauptanliegen ist, stehen 50 Projekte direkt oder indirekt im Zusammenhang mit der Erzeugung von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse. Sie haben ein Potenzial von mehr als 2 Gigawatt Jahresproduktion oder etwa 40% der 5 Gigawatt, die die Regierung im Rahmen ihrer nationalen Strategie für 2030 festgelegt hat.

Im Bereich Mobilität wurden 12 Projekte ausgewählt. Unter ihnen ist insbesondere Hamburg. Zielgruppe sind sowohl die Luftfahrt als auch die Schifffahrt. Im Hamburger Hafen sollen Brennstoffzellenfahrzeuge für die Logistik sowie Wasserstoffschiffe eingesetzt werden.

Auf der Infrastrukturseite ist es Mobilität des Konsortiums H2 Ausgewählt, um die Veröffentlichungsdynamik fortzusetzen. Durch ein Projekt namens SENECA beabsichtigt das Unternehmen, bestehende Wasserstoffstationen – bisher mehr als 90 Stationen – zu modernisieren, aber auch die Infrastruktur für schwere Frachtfahrzeuge auszubauen.

« Wir wollen weltweit die Nummer 1 bei Wasserstofftechnologien sein. Dazu bündeln wir unsere Stärken in Europa und investieren mit dem ersten gemeinsamen europäischen Wasserstoffprojekt massiv in die zukünftige Wasserstofftechnologie. Dies garantiert Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsmöglichkeiten – in Deutschland und Europa »Bundeswirtschaftsminister Peter Altmayer gab bekannt.

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