Deutschland trägt zur Verbesserung des Gesundheitssystems bei

In Togo ist das Gesundheitssystem knapp. Infrastruktur fehlt oft oder ist marode.

Ebenso ist der Mangel an qualifiziertem Personal weit verbreitet.

Daher ist die Medizin, die der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird, minderwertig.

Ein Drittel der Patienten nutzt die Beratungsangebote der Gesundheitszentren nicht.

Bei der reproduktiven und sexuellen Gesundheit sieht es nicht besser aus: Nur jede sechste verheiratete Frau nutzt moderne Methoden der Familienplanung, und nur 57 % der Schwangeren nehmen an vier Elterngesprächen teil.

Der Klimawandel führt zur Ausbreitung der Krankheit.

Starke Regenfälle erhöhen beispielsweise das Malariarisiko. Steigende Temperaturen und Dürren verringern das Nahrungsangebot und erhöhen die Anfälligkeit der Menschen für Krankheiten.

Deutschland engagiert sich über die GIZ für die Verbesserung des Sektors durch das 2017 gestartete Projekt „ProSanté“.

Das Projekt trug zur Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems in 30 Gesundheitszentren in der Kara-Region bei.

Mitarbeiter der entsprechenden Strukturen profitieren von kontinuierlichen Weiterbildungen, beispielsweise zu modernen Methoden der Familienplanung und Notfallbehandlung von Schwangeren und Neugeborenen.

Gemeinsam mit seinen togolesischen Partnern will das Projekt die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten durch die Bevölkerung steigern. Zu diesem Zweck setzt sie auf eine globale Kommunikationsstrategie, die besonderen Wert auf Informationen zu sexuellen und reproduktiven Rechten legt.

Das Programm unterstützt das Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit bei der Bedarfsplanung für Gesundheitspersonal bis 2030.

Konsultationen, Organisationsanalysen und die Erstellung neuer landesweiter Dokumente und Strategien stärken die Fähigkeit des Ministeriums, Gesundheitsaktivitäten zu steuern. Besonderer Wert wird auf die hohe Qualität gelegt.

Laut Matthias Weldin, dem deutschen Botschafter in Lom, konnte durch „ProSanté“ die Aufnahme- und Betreuungskapazität vieler Gesundheitszentren im ganzen Land gestärkt werden.

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Die deutsche Zusammenarbeit hat 100 Millionen CFA-Franken bereitgestellt, um die Strukturen von 50 externen Versorgungseinheiten in der Cara-Region zu stärken.

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