Deutschland und die Niederlande ziehen rote Linien bei den EU-Gaspreisobergrenzen

Die Gruppe, der Österreich, Dänemark, Estland und Luxemburg angehören, hat ihre roten Linien für die EU-weite Gaspreisobergrenze festgelegt, die sie bei einem Treffen der Energieminister am 13. Dezember in Brüssel genehmigen will.

„Wir sind besorgt über die sinkenden Zahlen, die Obergrenzen [du prix du gaz] und die Anreize können nicht weiter reduziert oder geändert werden“, sagten Botschafter aus den sechs Ländern in einer E-Mail an die Tschechische Republik, die die rotierende EU-Ratspräsidentschaft innehat.

Sechs Länder stehen Preisobergrenzen skeptisch gegenüber und sagen, dass sie das normale Funktionieren des europäischen Energiemarktes stören und den Kauf von Kraftstoff erschweren würden, wenn Gaslieferanten die Lieferungen in Gebiete umleiten, in denen die Preise nicht kontrolliert werden.

Die Europäische Kommission hat im vergangenen Monat eine Preisobergrenze vorgeschlagen, die in Kraft treten würde, wenn ein einmonatiger Vertrag über die niederländische Anleihebörsenfazilität zwei Wochen lang 275 €/MWh übersteigt, was ebenfalls über dem Benchmark-Gaspreis von 58 € liegt. verflüssigtes Erdgas (LNG) für 10 Tage.

Belgien, Italien, Polen und Griechenland gehören zu den Ländern, die sagen, dass die Preisobergrenze erforderlich ist, um ihre Volkswirtschaften vor höheren Gaskosten zu schützen. Sie wollen eine viel niedrigere Preisobergrenze als die von der Kommission vorgeschlagene.

Die EU-Länder verhandeln derzeit über den Vorschlag und haben bereits Schritte unternommen, um die Preisobergrenze zu senken. Der jüngste diskutierte Kompromiss ist eine Obergrenze von 220 Euro/MW mit weniger strengen Bedingungen, um sie auszulösen, die laut einem von Reuters eingesehenen Dokument voraussichtlich weiter überarbeitet werden soll, bevor eine Einigung erzielt wird.

Deutschland und andere Cap-Skeptiker haben stärkere Schutzmaßnahmen gefordert, falls die Preisobergrenze unbeabsichtigte Folgen hat, sagen Gasmarktteilnehmer.

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Sie schlugen „Rotlichtkriterien“ vor, die die Preisobergrenze im Notfall automatisch aussetzen würden, beispielsweise bei einer Explosion der europäischen Gasnachfrage. Nach dem ursprünglichen EU-Vorschlag konnte nur die Kommission die Obergrenze aussetzen.

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