Deutschland verstärkt seine Militärpräsenz auf dem Balkan

Mittwoch, 22. Juni 2022 – 21:59 Uhr
albinfo.ch

Um die Stabilität vor den Wahlen im Oktober zu wahren, wird die Bundesregierung 50 Soldaten für EUFOR / Althea-Friedensmissionen nach Bosnien und Herzegowina entsenden.

Zehn Jahre nach ihrem Abzug kehren die deutschen Soldaten nach Bosnien und Herzegowina zurück. Die Bundesregierung hat der Entscheidung am Mittwoch zugestimmt.

Die erste Gruppe von 25 Angehörigen der Bundeswehr wird im August nach Bosnien und Herzegowina reisen. Die Frist ist zunächst auf ein Jahr festgelegt. Bevor es in Kraft treten kann, muss es vom Bundesstock genehmigt werden.

Der deutsche Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte, Deutschlands zunehmende Präsenz in der Region sei wichtig für die Stabilität und Sicherheit der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten Bosnien und Herzegowina und des Westbalkans. „Deutschland wird dazu beitragen, die Stabilität vor den Wahlen im Oktober 2022 aufrechtzuerhalten“, sagte er.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, David Helbolt, sagte seinerseits, die erste Gruppe werde weniger als 50 Soldaten haben. Laut Helbold wird ein Bereich beim Zentralkommando in Sarajevo stationiert sein, während ein anderer Bereich mit Überwachungs- und Verbindungsteams auf dem Feld sein und die Situation im Land überwachen wird.

„Sie werden die Augen und Ohren der Arbeit sein, also werden diese gegebenenfalls mit Verstärkung reagieren“, sagte Helbolt am Mittwoch auf einer regelmäßigen Konferenz der deutschen Regierungssprecher in Berlin.


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