Die Geburt eines grenzüberschreitenden Wasserstoff-Ökosystems

Französische, deutsche und luxemburgische Industrielle bilden eine Gruppe europäischer Wirtschaftsinteressen, die sogenannte Wasserstoffzone. Das Ergebnis ist die Produktion von 61.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr.

Entwicklung und Verbesserung der Wasserstoffwirtschaft in der Großregion! Dies ist das Leitmotiv der europäischen Wirtschaftsinteressengruppe „Grand Hydrogen Zone“ bestehend aus Creos Deutschland, Encevo, GazelEnergie, GRTgaz und H2V, Hydrogen de France, SHS – StahlHolding-Saar GmbH und Steag GmbH. Ziel dieser Mitgliedsunternehmen ist es, ein integriertes, grenzüberschreitendes Wasserstoff-Ökosystem zu schaffen, indem sie Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette verbinden: Produktion, Transport und Verbrauch.

Diese Gruppe besteht aus vielen miteinander verbundenen Projekten, die über das gesamte Bundesland Saarland (Deutschland), Lothringen im Großen Est in Frankreich und das Großherzogtum Luxemburg verstreut sind. Diese Projekte werden mit einer geschätzten Investition von mehr als 600 Millionen Euro (Produktionsanlagen und Verkehrsinfrastruktur) zum Wirtschaftswachstum und zur Attraktivität jeder Region beitragen, um jährlich bis zu 61.000 Tonnen Wasserstoff zu produzieren. „Dieser Skaleneffekt wird dazu beitragen, den Endpreis für erneuerbaren Wasserstoff zu senken, was ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des europäischen Wasserstoffmarktes ist“, Können wir die Pressemitteilung lesen.

980.000 Tonnen weniger CO2

Neben den wirtschaftlichen Vorteilen trägt dieser Ansatz zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie und des Transportsektors im Einklang mit den Zielen des European Green Deal zur CO2-Neutralität bis 2050 bei. „Wasserstoff in der Großregion“ soll die CO2-Emissionen weiter senken als 980.000 Tonnen pro Jahr bis 2030.

Darüber hinaus wird die “Great Hydrogen Zone” die Plattformen Carling – SaintAvold (Mosel) und Völklingen (Saar) in Standorte für die massive Wasserstoffproduktion mittels Elektrolyseur umwandeln, “Damit eine neue Dynamik ins Herz Europas bringt”. Dadurch werden mehr als 140 neue direkte Arbeitsplätze und 230 indirekte Arbeitsplätze geschaffen,

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