Die russische Armee bombardiert weiterhin die Region Donezk – rts.ch

Im südwestdeutschen Ludwigshafen fürchtet der Chemieriese BASF, der im vergangenen Jahr 78 Milliarden Euro Umsatz und 7,8 Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftete, um seine Zukunft. Es muss gesagt werden, dass sein Wirtschaftsmodell auf billigem russischem Gas basiert.

Wenn seine Turbinen im Moment noch auf Hochtouren liefen, würden sie nicht halten. Eine Reduzierung des Gasverbrauchs um 50 % zwingt zum Beispiel zur Schließung des gesamten Standorts. Beachten Sie, dass der Nettogewinn im ersten Quartal dieses Jahres bereits um 30 % gesunken ist.

Vorerst will sich der Konzern aber noch vergewissern und betont, dass die Gaslieferungen von allen europäischen Standorten von Lieferanten erfolgen. Es gibt jedoch keine Details zu Einkaufsbedingungen, Verträgen oder Tarifen für das Gas.

Dies hinderte die Gruppe jedoch nicht daran, Ende Mai mit mehreren mehr oder weniger dramatischen Szenarien zu rechnen, darunter der vollständige Stopp der russischen Gaslieferungen. Dann stehen ganze Branchen der deutschen Wirtschaft still, das Bruttoinlandsprodukt sinkt um 12,7 % und 5,5 Millionen Beschäftigte werden am Boden liegen, so eine soeben veröffentlichte Studie des Prognos-Instituts.

>> Hören Sie sich das vollständige La Matinale-Thema an:

Das deutsche Unternehmen BASF untersucht den Ausstieg des russischen Gases / La Matinale / 5 Minuten. / Gestern um 07:14
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