Dokumente zeigen das Ausmaß der Repression gegen die Uiguren

Sebastian Le Belzic
angepasst an

10:04 Uhr, 25. Mai 2022

Die Unterdrückung muslimischer Minderheiten in der Region Xinjiang ist diese Woche wieder in den Nachrichten, als Michelle Bachelet, die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, China zum ersten Mal seit fast 20 Jahren besucht. Kurz darauf folgte der Besuch der internationalen Gemeinschaft, da gerade neue Enthüllungen und Dokumente veröffentlicht worden waren.

Diese Dokumente werfen ein grelles Licht auf die Situation der uigurischen Muslime in Xinjiang. Tausende Fotos von gefesselten und geschlagenen Gefangenen und Dokumente zeigen, dass das Vorgehen gegen die muslimische uigurische Minderheit in Xinjiang von höchster Stelle angeordnet wurde. Diese Entdeckungen eines internationalen Medienkonsortiums kommen sogar, wenn die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Michelle Bachelet, anwesend ist China Bei einem zweitägigen Besuch in diesem Landkreis, in dem mindestens eine Million Uiguren in Umerziehungslagern eingesperrt gewesen sein sollen.

China bestreitet Vorwürfe der Uiguren wegen Unterdrückung

China bestreitet diese Anschuldigungen weiterhin und spricht von Berufsbildungszentren zur Bekämpfung des islamischen Extremismus. Dem Sprecher des chinesischen Außenministeriums geht es darum, die Wahrheit zu bekräftigen: „Dieser Besuch soll es ermöglichen, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien zu stärken“, betonte er.

Die USA sprechen von „Völkermord“

Es wurde noch keine offizielle Erklärung des UN-Vertreters abgegeben, und ausländische Journalisten wurden nicht eingeladen, sofort nachzufassen. Dieser Besuch wird sehr stark überwacht. In jedem Fall verursachen diese Entdeckungen bereits die Reaktion der internationalen Gemeinschaft, wie Deutschland um Klarstellungen bittet und Die Vereinigten Staaten sprechen von Völkermord. Im vergangenen Januar bezeichnete die französische Nationalversammlung diese Situation als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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