Ein Haus stürzt mitten in einem TV-Interview ein

Im belgischen Beppenster stürzte während eines Interviews mit Philippe Godin, dem Bürgermeister der Stadt, ein Haus aufgrund steigender Wasserfälle ein, nachdem seit Mittwoch sintflutartige Regenfälle das Land heimgesucht hatten.

Die Bilder sind auffallend. Am Donnerstagabend sprach Philippe Godin, Bürgermeister von Pepinster, einer der am stärksten betroffenen Städte, nach heftigen Regenfällen in Belgien im VTM-Fernsehen.

Mitten im Interview, als wir hinter ihm große Überschwemmungen sahen, stürzte nach und nach ein Haus ein, und viele Möbelstücke und persönliche Gegenstände spuckten in das tosende Wasser. Die Bevölkerung ist noch da. Sie sind zu sehen, wie sie auf dem Dach Zuflucht suchen und dann versuchen, die angrenzende Wohnung zu erreichen.

Zur gleichen Zeit flüchteten in diesem Viertel Dutzende anderer Bewohner auf die Dächer ihrer Häuser. Am Freitagmorgen werden die Hilfsaktionen fortgesetzt, um sie zu retten.

Laut Philip Godin sind in Pepinster etwa zwei Dutzend Häuser eingestürzt, wie das live gefilmte.

“Wir haben 10 Tote und ungefähr 10 Leute, von denen wir nichts gehört haben”, sagte er gegenüber AFP.

“beispiellose” Überschwemmungen

Die Regierung gab am Freitag bekannt, dass bei den “beispiellosen” Überschwemmungen, die seit Mittwoch einen Teil Belgiens erfasst haben, mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen sind, und am Dienstag wird ein Tag der Staatstrauer gefeiert.

Premierminister Alexandre de Croo sagte, er befürchte, dass sich die Verluste verschlimmern würden. Etwa 20 Menschen werden noch vermisst.

“Die Lage ist vielerorts noch immer sehr kritisch”, sagte der flämische liberale Führer auf einer Pressekonferenz. “Wir warten immer noch auf das endgültige Ergebnis, aber diese Überschwemmungen könnten die katastrophalsten sein, die unser Land je erlebt hat”, sagte er.

“Dies sind völlig außergewöhnliche Umstände und beispiellos in unserem Land”, fügte er hinzu und begrüßte die Mobilisierung der Nachbarländer, um den belgischen Rettern zu helfen.

Die Provinz Lüttich im Osten des Landes ist am stärksten von den Überschwemmungen betroffen und die meisten Hilfsaktionen konzentrieren sich. Allein die Gemeinden Ververs und Beppenster haben mindestens zehn Todesfälle verzeichnet.

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