Es scheint, dass das Erdwärmepotenzial der Schweiz ausreicht, um die russischen Gasimporte zu ersetzen

10. Mai (jetzt Erneuerbare): Die Schweiz hat die Kapazität, jährlich mindestens 17 TWh Wärme aus Geothermie zu erzeugen, was ausreichen würde, um Gasimporte aus Russland vollständig zu ersetzen und ein Viertel des Wärmebedarfs im Alpenland zu decken.

Derzeit stammt die geothermische Produktion der Schweiz hauptsächlich aus flachen Gebieten und beträgt 4 TWh pro Jahr, aber es gibt ein großes ungenutztes Potenzial. Wissenschaftliche Studien schätzen das Potenzial aus mittleren Tiefen nur auf etwa 8 TWh pro Jahr. Laut dem Schweizerischen Verband für Geothermie könnte dies bis 2050 in Phasen zu wettbewerbsfähigen Preisen für Betreiber und Endkunden entwickelt werden.

Der Verband besteht darauf, die notwendigen politischen Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Ausbau von Geothermieprojekten zu unterstützen, da die vorhandene Unterstützung als unzureichend angesehen wird und diese Energieart nicht ausreichend in die Energiepolitik der Kantone integriert ist.

Während Geothermie im Unterland derzeit vor allem zur Beheizung von Einfamilienhäusern und Gebäuden genutzt wird, kann Mesotiefenenergie genutzt werden, um den urbanen, urbanen, industriellen und landwirtschaftlichen Sektor mit Wärme zu versorgen.

Um die Potenziale der mittleren Tiefe zu nutzen, muss die Schweiz den Untergrund auf nationaler Ebene erkunden, das Wärmenetz ausbauen und geothermische Kraftwerke bauen. Basierend auf Schätzungen von 8 TWh pro Jahr müssen zwischen 2025 und 2050 insgesamt 250 Kraftwerke gebaut werden, was Investitionen von rund 6 Milliarden Franken (6,05 Milliarden US-Dollar / 5,73 Milliarden Euro) erfordern würde. Das sind jeweils 240 Millionen Franken. öffentlich.

(1 Schweizer Franken = 1,009 USD / 0,956 EUR)

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