Feuer an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien

Etwa 1.100 Hektar im Naturschutzgebiet Böhmische Schweiz in der Tschechischen Republik wurden nach einer Woche der Brände in eine Rauchzone verwandelt. Das Gebiet liegt nahe der deutschen Grenze.

Aus Schweden, Polen und der Slowakei wurden Sonderflüge mobilisiert, und die harte Arbeit scheint sich auszuzahlen. Die Feuerwehr geht davon aus, dass sich die Situation verbessert. Etwa 500 Vertriebene sind seit Dienstag aus dem Dorf Vysoka Lipa in ihre Häuser zurückgekehrt.

Insgesamt 750 Feuerwehrleute sind im Einsatz, um das Feuer zu löschen.

Auf der anderen Seite der Grenze brennt auch der Nationalpark Sächsische Schweiz in Deutschland. Etwa 350 Feuerwehrleute kämpften am Samstag mit ihren 66 Fahrzeugen gegen das Feuer auf einer Fläche von 150 Hektar, unterstützt von der Polizei und dreizehn Wasserbomber-Hubschraubern der Bundeswehr, teilten Kreisbeamte mit.

Der Regen am Samstagmorgen reichte nicht aus, um den Einsatzkräften zu helfen. An diesem Sonntag wurden vielerorts Brandunfälle gemeldet.

Weiter nördlich wurde im Raum Bernsdorf ein absichtliches Feuer gelegt, das von der Feuerwehr schnell gelöscht wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Deutschland wurde in der vergangenen Woche von einer schweren Hitzewelle heimgesucht, bei der die Temperaturen zeitweise 40 Grad Celsius erreichten.

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