Goldenes Kaninchen: Deutschland gibt Lindt Recht

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(Foto: Die kanadische Presse)

Ein deutsches Bundesgericht hat am Donnerstag entschieden, die Goldfolienverpackung von Lindt & Sprüngli Schokoladenhasen, einem sehr beliebten Osterprodukt, zu schützen.

Das Gericht bezog Stellung im Streit zwischen dem Schweizer Unternehmen Lindt und dem deutschen Unternehmen Heilemann, das 2018 auch in Goldfolie gewickelte Schokoladenkaninchen präsentierte.

Lindt behauptete, dass sie im Laufe der Zeit das geistige Eigentum an dieser einzigartigen Verpackung erworben habe, dass ihre Konkurrenz dieses Eigentum verletze und Heilemann am Verkauf ihres Produkts gehindert werden sollte.

Ein Gericht in München hatte im vergangenen Jahr gegen Lindt entschieden. Stattdessen entschied das Bundesgericht, dass Lindt festgestellt habe, dass die Goldverpackung seines Kaninchens aufgrund seines Rufs sein geistiges Eigentum sei, und verwies insbesondere auf eine Umfrage des Unternehmens, die ergab, dass 70 % der Befragten Farbe mit Farbe in Verbindung brachten. Lindt-Produkt.

Das Gericht sagte, es sei unerheblich, dass Lindt nicht für alle oder sogar die meisten ihrer Produkte Gold verwendet oder dass Lindts Kaninchen andere Unterscheidungsmerkmale wie das rote Halsband aufwies.

Lindt verkauft ihren goldenen Hasen seit 1952 in Deutschland, seit 1994 in der aktuellen Farbe. Er ist mit Abstand der meistverkaufte Osterhase in Deutschland und eroberte 2017 laut Gericht 40 % des Marktes .

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