Grüner Wasserstoff: Deutschland verdoppelt seine Ziele

Bis 2030 will die Bundesregierung ihre Elektrolysekapazität zur Wasserstoffproduktion verdoppeln. Die Entscheidung geht auf einen kürzlich unterzeichneten Koalitionsvertrag zwischen SPD, FDP und Grünen zurück.

Deutschland hat als eines der ersten Länder der Erde eine landesweite Wasserstoffstrategie eingeführt. In der letzten Amtszeit von Angela Merkel zielte das Projekt zunächst auf die Erzeugung von grünem Wasserstoff aus 5 Gigawatt erneuerbarer Küsten- und Küstenkraftwerke ab und wird bis 2035 oder 2040 5 Gigawatt zusätzliche Kapazität durch Elektrolyse erzeugen.

Die neue Regierung von Präsident Olaf Scholes will dieses Ziel nun verdoppeln. Es plant eine deutliche Beschleunigung der Energiewende des Landes mit dem wirtschaftlichen Wachstum von Wasserstoff auf industrieller Ebene. Um den zukünftigen Bedarf des Landes zu decken, wollen Sozialdemokraten, Liberaldemokraten und die Vereinigten Grünen die Elektrolysekapazität des Landes durch den Einsatz von mehr Seewindrädern erhöhen. Sie wollen Energieallianzen mit Europa und dem Rest der Welt eingehen. Die Regierung wird mehrere Förderprogramme im Wasserstoffsektor starten.

Blauer Wasserstoff ist eine Zwischenlösung

Während Deutschland grünen Wasserstoff für Sektoren unterstützt, in denen eine direkte Elektrifizierung von Treibhausgasen nicht möglich ist, wird Deutschland vorübergehend auch blauen Wasserstoff verwenden.

Etwa 80 bis 90 % dieses aus Erdgas gebildeten Wasserstoffs unterliegen der Dekarbonisierung. Im Gegensatz zu grünem Wasserstoff setzt er Kohlendioxid frei und seine Produktion wird unweigerlich von Methanleckagen begleitet.


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