Grünes Licht für SCAF, rotes Licht für MGCS, MAWS und Tigre?

Nach bestätigenden Quellen zeigte sich der Generaldelegierte für Rüstung (DGA) Joel Barre während der Anhörung der Nationalversammlung am 23. Juni zur Zustimmung im Bundestag zur Fortführung des Programms (Phase 1B) zum zukünftigen Kampfluftsystem (Militärrat) einigermaßen optimistisch. . Andererseits äußerte er ernsthafte Zweifel an der Zustimmung der Bundestagsabgeordneten zur Zustimmung des Finanzausschusses des Bundestages zu drei weiteren Kooperationsprogrammen: der Modernisierung Tiger Mark 3, dem zukünftigen deutsch-französischen Kampfpanzersystem (MGCS, Main Ground Combat) und der Zukunft Maritime Patrouillenflugzeuge (MAWS). Diese Programme haben sehr gute Chancen, aus der Abstimmung am 26. September mit allen Risiken in die Hände der nächsten deutschen Koalition zu gelangen.

Was sind die Ergebnisse der deutsch-französischen Zusammenarbeit?

Zum Abschluss der Bundestagssitzung präsentieren Berlin und Paris die im Juli 2017 gestarteten Programme während des Deutsch-Französischen Rates. Nach einem verzweifelten Winter sah der Beginn des Sommers vielversprechend für die deutsch-französische Zusammenarbeit mit der Fortsetzung oder dem Start mehrerer großer multilateraler Programme aus. Am Ende könnte es zu sehr mit der Einzelverfolgung des SCAF, einem sehr politischen Programm, verwechselt werden, während vielleicht auf die Einführung der Eurodrone in diesem Sommer gewartet wird. Es wird erwartet, dass MGCS, MAWS und Tiger Mark 3, insbesondere aus budgetären Gründen in Deutschland, nebeneinander bestehen bleiben.

In Bezug auf das MGCS konnten sich die Franzosen und die Deutschen nicht auf die Aufteilung einer „Prämie“ (Projektmanagement) auf die dreizehn Säulen des Programms einigen. Es kracht vor allem zwischen Nexter und Rheinmetall. Deutschland wurde schon bald dafür kritisiert, dass es sich auf das taktische Flugkörperprogramm des Tiger-Hubschraubers konzentrierte, aber es wurde im Rahmen der Berlin-Paris-Kooperation in diesen deutsch-französischen Rat aufgenommen. „Frankreich und Deutschland haben vereinbart, einen Kooperationsrahmen für den nächsten Standard für den Tiger-Hubschrauber sowie für ein gemeinsames taktisches Flugkörperprogramm zu entwickeln.Sol”, kündigte das Elysée dann am 13. Juli 2017 an.