HP Envy x360 (13-bd0055nf) Test: Praktisches und attraktives 2-in-1 Oled Ultraportable

Das leicht goldene Aluminiumgehäuse verleiht diesem PC ein etwas anderes, aber etwas elegantes Aussehen. Die Scharniere, die eine Drehung des Bildschirms um 360 Grad ermöglichen, fühlen sich solide an und der Übergang in die Tablet-Position ist sehr flüssig. Der HP Envy x360 kann daher als herkömmlicher Personal Computer, beispielsweise als Tablet, oder im „Zelt“-Modus zum Abspielen von Videos oder Präsentieren von Projekten verwendet werden.

Scharniere ermöglichen eine Drehung des Bildschirms um 360 Grad.

Das Touchpad reagiert und die Tastatur macht Spaß. Die Hintergrundbeleuchtung ist in drei Stufen einstellbar und es gibt ziemlich normale Schalter mit einer Funktion zum Stummschalten des Mikrofons und einer für die Webcam sowie eine kleine Haube, die sie im Falle einer Aktivierung abdeckt. Es nimmt nur mit 720p auf und seine Bildqualität ist wirklich begrenzt, besonders bei schlechten Lichtverhältnissen. Es ist leider nicht mit Windows Hello kompatibel, aber ein leistungsstarker Fingerabdruckleser ist direkt neben den Pfeiltasten auf der Tastatur eingebaut.

Die Tastatur macht Spaß.

Die Tastatur macht Spaß.

Bei schwachem Licht.
In einem gut beleuchteten Büro.

Dank des dünneren Gehäuses (1,6 cm) hat HP zwei „einziehbare“ USB-A-3.2-Anschlüsse an den Rändern des Computers gewählt. Daneben befindet sich ein USB-C Thunderbolt 4-Anschluss sowie ein microSD-Kartenleser und eine Mini-Buchse. Die Verwendung eines microSD-Lesegeräts ist sehr „seltsam“, und es wird ein Adapter benötigt, um den HDMI-Anschluss zu erhalten. WiFi 6 und Bluetooth 5.0 werden ebenfalls unterstützt.

Computerverbindung.

Der Zugriff auf die Komponenten ist kompliziert, was schade ist. Sie müssen das untere lange Gummipolster unter dem Computer entfernen, um die drei Kreuzschlitzschrauben freizulegen, während die beiden bereits sichtbaren Torx-Schrauben sind. Sobald die Klebstoffe von den Komponenten entfernt sind, sehen wir, dass der Arbeitsspeicher verlötet ist, die M.2-SSD jedoch ausgetauscht werden kann. Es ist auch durch eine Metallplatte geschützt, um die Heizung aufzunehmen. Der Akku lässt sich einfach austauschen, indem man einfach die Phillips-Schrauben entfernt.

Das M.2-SSD-Laufwerk und der Akku können ausgetauscht werden.

Das M.2-SSD-Laufwerk und der Akku können ausgetauscht werden.

Trotz eines Lüfters hält sich die Erwärmung gut, denn maximal 39,3°C spüren wir nur in der Mitte der Tastatur, der Rest ist völlig kühl. Geräusche bei voller Erwärmung, die von der Belüftung abgegeben werden, sind ebenfalls begrenzt. Mit 34,8 Dezibel auf unserem Schallpegelmesser bleibt das im Alltag noch einigermaßen erträglich.

Der Computer erwärmt sich nicht stark.

Das Display des Envy x360 hat ein ganz klassisches Full-HD (1920 x 1080 Pixel), ist aber mit einem OLED-Panel (60 Hz) geschmückt. Die Technik, die uns oft auf Laptops begegnet, ist derzeit aber klar in der Minderzahl. Es bringt einige erhebliche Vorteile mit unendlichem Kontrastverhältnis und Null-Stabilität. Andererseits fehlt die Farbgenauigkeit: Das bei 5,2 beobachtete Delta E überschreitet den empfohlenen Grenzwert von 3. Daher muss der Monitor mit einer Sonde kalibriert werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Andererseits liegt die durchschnittliche Farbtemperatur von 6300K nahe am Videostandard.

Guter Punkt für eine maximale Helligkeit von 426 cd/m², die den von HP angegebenen Wert übertrifft und absolut zutreffend bleibt. Die relativ dünnen Rahmen des Bildschirms verleihen ihm eine Auslastung von 82,2 %, was über unserem Durchschnitt liegt. Leider spiegelt der Touchscreen stark (durchschnittlich 51,9 % Reflexion), was die Wertung etwas beeinträchtigt.

Von links nach rechts Gammakurve, Farbtemperatur und Delta E.

Von links nach rechts Gammakurve, Farbtemperatur und Delta E.

Das HP Envy x360 13,3 Zoll ist extrem portabel. Seine Gesamtabmessungen von 12,65 x 19,46 x 1,64 Zoll ermöglichen es Ihnen, es problemlos überall hin mitzunehmen. Durch die Verwandelbarkeit in ein Tablet erweist es sich als recht vielseitig und kann auch unterwegs genutzt werden. Sein 286-Gramm-Magazin nimmt nicht viel Platz ein, aber es ist proprietär, was etwas unglücklich ist.

Das Ladegerät ist kompakt, aber proprietär.

Das Ladegerät ist kompakt, aber proprietär.

In Bezug auf die Autonomie funktioniert der Computer gut, da er 8 Stunden 40 Minuten gedauert hat, um Videos auf Netflix abzuspielen, der Bildschirm auf 200 cd / m² eingestellt ist und die Kopfhörer auf 50% Lautstärke eingestellt sind. Es ist auch eindeutig nicht das Beste in dieser Kategorie, da andere Computer leicht eine zusätzliche Stunde benötigen.

Stärken

  • Hochwertiges Design und Konstruktion.

  • Die Vielseitigkeit des 2-in-1-Formats.

  • OLED-Bildschirm.

  • Guter Kopfhöreranschluss.

Schwachpunkte

  • Dem Bildschirm mangelt es an Farbgenauigkeit.

  • Reflektierende Fliesen.

  • Der Computer ist schwer zu zerlegen.

Wie funktioniert die Einstufung?

Der HP Envy x360 (13-bd0055nf) 13 Zoll ist ein PC für alle, die überall einen Laptop brauchen. Leicht, elegant und dank des 360-Grad-Bildschirms in ein Tablet umwandelbar, ist es tatsächlich vielseitig einsetzbar, obwohl sein Einsatz auf die Büroautomatisierung beschränkt ist. Es ist auch mit einer großen Oled-Platine ausgestattet, auch wenn es nicht gut kalibriert ist, wenn es das Werk verlässt. Es ist also in absoluten Zahlen ultraportabel, aber mit einer kleinen Einschränkung hinsichtlich der Schwierigkeiten beim Zugriff auf Komponenten bei Bedarf.

Nebennotizen

  • Gebäude

  • Leistung

  • Monitor

  • Meine Stimme

  • Mobilität / Autonomie

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