Identifizierung von neugierigen Neuronen im Gehirn

Der spontane Wunsch, die Welt um uns herum zu erkunden, entspricht einem Instinkt, der bereits bei Mäusen vorhanden ist, zeigt eine Studie, die in der Zeitschrift Niederländische Forscher veröffentlicht wurde. Wissenschaft. „Das Studium der reinen, desinteressierten Neugier an Tieren ist nicht einfach, da sie von vielen Faktoren wie Hunger, Durst und der Suche nach einem Sexualpartner angetrieben werden kann. Diese interessante Studie scheint jedoch angekommen zu sein.“ Etienne Coutureau, ein Spezialist für die neuronalen Grundlagen des explorativen Verhaltens am CNRS, sagt aus.

Wenn die unbestätigte Zone aktiviert ist

Dazu nutzten die Autoren das spontane Erkundungsverhalten der Maus, sobald sie etwas Neues in ihrer Umgebung entdeckte, sei es ein Organismus oder ein Homolog. Dann beginnt das Nagetier zu riechen, zu knabbern oder sogar zu greifen und zeigt ein stereotypes Erkundungsverhalten, das es dem Tier ermöglicht, neues Wissen zu speichern. „Nach dem Effekt des Auswendiglernens von Überraschungen ist die Suche nach Informationen über das, was in der Umgebung neu erscheint, für Tiere von entscheidender Bedeutung, da dies eine Voraussetzung für jedes Lernen ist, erklärt Etienne Coutoro. Dadurch können sie zukünftige Gefahren vorhersehen oder zumindest die besten Entscheidungen treffen.“ Forschern des Amsterdam Institute of Neuroscience in den Niederlanden ist es gelungen, den neuronalen Schaltkreis hinter diesem spontanen Erkundungsverhalten zu identifizieren. Sie zeigten, dass eine im Hypothalamus gelegene Hirnregion noch unbekannt ist Unbestätigter Bereich oder „unbestätigter Bereich“, sobald das Tier beginnt, ein Objekt oder einen Artgenossen genau zu erkunden.

Die Aktivierung dieser Neuronen weckt die Sinne

Ein wichtiger Punkt ihrer Darstellung ist die gezielte Aktivierung von Neuronen in diesem Bereich, die das Erkundungsverhalten bei fastenden Tieren unterstreicht, die dennoch Nahrung auf ihrer Seite haben. Im Gegenteil, die Hemmung dieser Neuronen hat den gegenteiligen Effekt: Sie verkürzt die Zeit, um den unbekannten oder homologen Organismus zu erforschen. Die Aktivierung von Neuronen im unsicheren Bereich weckt alle Sinne des Tieres, wenn es darum geht, ein unbekanntes Element in seiner Umgebung zu erkennen. „Diese tiefe Region ist bei Säugetieren sehr konserviert, Etienne Coutoro stellt fest, Durch seinen Aufbau und seine Verbindungen zum restlichen Gehirn muss es daher beim Menschen ein Äquivalent haben.“ Einfache Neugier, die uns dazu bringt, einen Artikel tiefer zu lesen Wissenschaft und Zukunft Es gehorcht also derselben mächtigen Quelle, die es unserer Spezies ermöglicht hat, die Welt um sich herum zu entdecken.

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