In Bayern die Agonie eines Wirtschaftsführers angesichts einer möglichen Gasknappheit

Einhäupl Plus, ein auf den Korrosionsschutz von Metallen spezialisiertes bayerisches Unternehmen, verbraucht monatlich 20.000 kW/h, um verflüssigtes Zink auf der für den Verzinkungsprozess erforderlichen Temperatur (ca. 450 °C) zu halten. Einhäupl mehr

Erklärung – Im Falle einer Gasknappheit in diesem Winter wird die Pipeline vorübergehend für bestimmte Industriezweige geschlossen.

Sonderbotschafter für Bayern

Das Industriegebiet Weiden im Nordosten Bayerns. In einem Durchgang führt uns Franz-Josef Einhäupl durch seine Manufaktur. Auf dem Boden eines Hangars stapeln sich Metallteile: „LKW-Anhänger, Konzertbühnen, Straßenlaternen: Wir sind das Bindeglied zwischen Metallherstellern und Anwendern.», Konzepte des dynamischen Unternehmertums. Sein Unternehmen hat den klassischen Stammbaum des deutschen Mittelstands: Mitte des 19. Jahrhunderts von seinen Vorfahren gegründet, beschäftigt er heute 250 Mitarbeiter. Das Kerngeschäft von Einhäupl Plus ist das Verzinken, das Schützen von Metall vor Korrosion. An Haken aufgehängt taucht ein graues Querstück in eine große Badewanne, die mit flüssigem Zink gefüllt ist. Das nach unten brennende Gas in der Turbine erhitzt die Flüssigkeit auf eine Temperatur von 450°C. Ein stämmiger Typ im verschwitzten weißen Hemd macht seine Berechnungen: „Wenn wir nicht mehr genug Benzin bekommen, Zink…

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