Influenza noch im Frühjahr: „Wir sind später als in den vergangenen Saisons auf dem Höhepunkt“

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Nachdem sie im vergangenen Winter vom Covid-19-Virus niedergeschlagen wurde, ist die Grippe zurück und gibt es zu Beginn des Frühlings immer noch. Beleuchtung mit Dr. Jean-Michel Manso von der Abteilung für Virologie des Universitätsklinikums Toulouse.

Ist die Grippe zurück oder haben wir sie nur vergessen?

Wir verfolgen alle Viren genau. Bei Influenza wurde die Überwachung Ende September wieder aufgenommen, wobei bei 122 im Krankenhaus entnommenen Proben zwei Fälle entdeckt wurden. Vielleicht waren dies importierte Fälle. Die Rate der grippepositiven Abstriche stieg Anfang Dezember sprunghaft auf 4,8 % und stieg danach weiter an. Vor zwei Wochen lagen wir noch bei 17 %.

Aber wir nähern uns Ende März, ist das normal?

Es gibt keine besonderen Fakten, dass es im vergangenen Winter keine Influenzapandemie gegeben hat. Es stimmt, dass wir später als in den vergangenen Saisons einen Höhepunkt erreicht haben. Rhinoviren sind ebenfalls auf dem Vormarsch, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass die Grippe vorbei ist. In Krankenhäusern und insbesondere in der Pädiatrie ist es das für Bronchiolitis verantwortliche Atemwegsvirus, das die Spitzenaktivität verursacht, und wir sind dieses Jahr vor Weihnachten draußen.

Die Impfung schützt trotzdem

Sind im November impfende Menschen gegen Influenza noch geschützt?

Es gibt immer eine entfernte Immunität gegen die Impfung und es ist wichtig, sich daran zu erinnern. Andererseits ist es jetzt zu spät, sich gegen Influenza impfen zu lassen, weil es 10 bis 15 Tage dauert, bis die Immunität erreicht ist.

Covid-19 bringt manchmal die Karten durcheinander, welchen Rat würden Sie geben?

Covid-Tests sind immer zugänglich, daher führen wir im Zweifelsfall einen Test durch und setzen unsere Maske auf. Fällt der gut und rechtzeitig durchgeführte Test negativ aus, ziehen wir andere Infektionskrankheiten wie z. B. Influenza in Betracht und konsultieren ggf. unseren Arzt. Aber vor allem, wenn Sie wissen, dass Sie eine ansteckende Krankheit tragen, kümmern Sie sich um andere. Auch bei Erkältungen tragen wir lieber eine Maske, um das Übertragungsrisiko zu verringern. Die Reaktion auf die Absperrgesten soll weitergehen.

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