Kein Covid-Impfstoff vor Herbst gerufen, sagt BAG – rts.ch

Eine zweite Auffrischimpfung gegen Covid-19 soll für die gesamte Bevölkerung empfohlen werden, jedoch nicht vor Herbst. Über 80-Jährige sollten hingegen nicht warten, teilten das Bundesgesundheitsamt und der Bundesausschuss für Impffragen am Dienstag mit.

Angesichts der Verbreitung der omicron-Variante BA.5 und der Zunahme der Fälle in der Schweiz sollten immungeschwächte Personen über 80 Jahren sofort zu einer zweiten Auffrischimpfung greifen.

Ziel ist es, diese Personengruppen in den Sommermonaten vor schweren Formen der Erkrankung zu schützen. Sie seien aufgrund ihres Alters und ihrer Gesundheit stärker gefährdet, mahnt das Bundesamt für Gesundheit. Das BAG fügt hinzu, dass es möglich ist, dass Personen, die sich jetzt erinnern, es bis Ende Jahr erneut erneuern müssen.

Für Personen über 80 ist die zweite empfohlene Auffrischungsimpfung am Dienstag kostenlos. Für andere, insbesondere diejenigen, die diesen Sommer verreisen wollen, bleibt die Impfung für 60 Franken.

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Wenige Auswirkungen auf die jüngere Bevölkerung

Allen anderen gesunden Personen über 16 Jahren, die bereits vollständig geimpft sind (Doppelimpfung mit Auffrischungsimpfung oder Doppelimpfung und Erholung), empfehlen das BAG und die Impfkommission (CFV), mit der Einnahme bis Herbst zu warten zweite Mahnung. Nach heutigem Kenntnisstand ist diese Altersgruppe noch ausreichend vor schweren Infektionen geschützt.

„Die Fälle nehmen zu, aber wir hatten noch keine ernsthafte Welle (…) und die Krankenhauseinweisungen nehmen leicht zu“, betonte die stellvertretende Direktorin des BAG, Linda Nartey, im Forum des Programms. „Die Kantone bereiten sich bereits vor und werden bereit sein, wenn die Empfehlung für alle 16-Jährigen im Herbst bekannt gegeben wird“, fügte sie hinzu.

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>> Interview mit Linda Narte im Forum:

Die vierte Dosis des für über 80-Jährigen empfohlenen Covid-Impfstoffs: ein Interview mit Linda Nartey/Forum/6 min. Gestern um 19:33 Uhr

Die zweite Auffrischimpfung wird laut BAG vorerst wenig gegen Infektionen und leichte Symptome wirken. Es kann auch sinnvoll sein, auf Impfstoffe in der Pipeline zu warten, die auf Mainstream-Varianten zugeschnitten sind. Diese Impfungen sollen im Herbst verfügbar sein. Das Moderna-Labor hat bei Swissmedic Ende Juni ein Zulassungsgesuch für einen bivalenten Impfstoff gegen Covid-19, angepasst an die Omicron-Variante, eingereicht.

„Wir dachten, wir hätten einen ruhigen Sommer“

„Wir dachten, wir hätten einen ruhigen Sommer, aber wir haben eine BA.5-Welle, die exponentiell wächst“, klagte der Neuenburger Kantonsarzt Claude François Robert um 19.30 Uhr.

Er wies darauf hin, dass „das Virus in diesem Fall das Tempo vorgibt“. „Wir müssen diese Sommerwelle berücksichtigen, aber was uns am meisten Angst macht, ist die Winterwelle. Und es wird wichtig sein, impfen zu können, zumal wir die Hoffnung haben, einen Impfstoff zu bekommen, der auch gegen Omicron-Stämme wirksam ist.“ .“

>> Interview mit Claude Francois Robert um 19:30 Uhr:

Zwischen der empfohlenen vierten Dosis von über 80 und dem Warten auf bivalente Impfstoffe, die Erklärungen von Claude François Robert [RTS]

Zwischen der empfohlenen vierten Dosis für über 80-Jährige und dem Warten auf bivalente Impfstoffe, Illustrationen von Claude François Robert/19:30 Uhr/2 Min. Gestern um 19:30 Uhr

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Die ersten Menschen „in Gefahr“

Die Empfehlung des Herbstes richtet sich in erster Linie an „Risiko“-Personen, dh Personen über 65 Jahre, Personen mit schlechter Gesundheit, schwangere Frauen und Gesundheitspersonal. Oberstes Ziel wird es sein, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren sind bereits nicht betroffen.

Wann eine solche generelle Empfehlung ausgesprochen wird, ist derzeit nicht absehbar, räumt das BAG ein. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: zum Beispiel die epidemiologische Situation oder die Verfügbarkeit und Wirksamkeit eines an die aktuellen Variablen angepassten Impfstoffs.

Bei einer generellen Empfehlung ist die Auffrischungsimpfung wieder kostenlos, stellt das Amt fest. Die Kosten werden von Bund, Kantonen und der Grundversicherung getragen. Die Durchführung des Verfahrens obliegt den Kantonen.

Sieben Millionen Dosen wurden bestellt

Das BAG stellt fest, dass die Schweiz derzeit über ausreichende Dosen des Impfstoffs verfügt. Für 2023 sind die Verhandlungen mit Pfizer/Biontech Laboratories und Moderna beendet: Insgesamt wurden 7 Millionen Dosen bestellt.

Der Bundesrat wollte ihn verdoppeln, aber das Parlament hat in den Budgetberatungen eine Kürzung beschlossen.

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ATS/JFE

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