Kindesverbrechen: 400 mutmaßliche Mitglieder des .network wurden identifiziert

Nach mehr als zwei Jahren Ermittlungen gab die Polizei in Köln am Mittwoch bekannt, dass sie mehr als 400 Mitglieder identifiziert hat, die verdächtigt werden, einem kriminellen Netzwerk von Kindern anzugehören.

Durch die seit 2019 durchgeführten Ermittlungen konnten Hunderte von Polizisten mobilisiert werden, um insgesamt 439 Verdächtige in ganz Deutschland zu identifizieren. 100 von ihnen kamen aus Nordrhein-Westfalen, der bevölkerungsreichsten Region des Landes.

Der leitende Ermittler Michael Esser sagte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, diese Verdächtigen seien „aus allen Bevölkerungsschichten“.

„Sie gingen ihrem normalen Geschäft nach und nichts in ihrem Arbeitsumfeld deutet darauf hin, dass solche Taten begangen wurden“, fügte er hinzu.

65 Kinderopfer

Die Ermittler identifizierten 65 Kinder unter 17 Jahren als Opfer des Netzwerks zur sexuellen Ausbeutung von Kindern. In den meisten Fällen ist der mutmaßliche Täter ein Mitglied des engen familiären Umfelds.

Im Zuge dieses Verfahrens sind bereits mehrere, insgesamt dreizehn Verurteilungen gegen Mitglieder dieses Netzwerks ergangen, insbesondere gegen dessen Anführer Jörg L. Einschließlich ihrer nahen Kinder, Verbreitung von Kinderpornografie.

Der „Bergisch Gladbacher Missbrauchskomplex“ wurde getauft, und dieses Netzwerk zur sexuellen Ausbeutung von Kindern wurde nach der Festnahme dieses vierzigjährigen Anführers im Jahr 2019 aufgelöst.

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