Mobilisierung in Großbritannien gegen die Entsendung von Asylsuchenden nach Ruanda

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Am Montag, dem 13. Juni, versammelten sich einige hundert Demonstranten unter den Fenstern des Innenministeriums im Stadtteil Westminster. „Flüchtlinge sind hier willkommen“ (Flüchtlinge sind hier willkommen) und „Priti Patel, fahr zur Hölle!“ (Priti Patel – Britischer Innenminister – Fahr zur Hölle!), Die Menge jubelt. „Wir haben heute vielleicht eine Schlacht verloren, aber wir werden weiter kämpfen, um die Menschen davon zu überzeugen, dass es nicht viele Flüchtlinge in diesem Land gibt und dass die Einwanderungspolitik der Johnson-Regierung falsch ist.“ Bestätigt, Hector, Aktivist für Barac UK, eine Anti-Rassismus-Vereinigung, ans Mikrofon zu nehmen. Marie, eine junge Frau von der NGO Joint Council for Migrant Welfare, liest der Menge eine E-Mail von Beamten des Innenministeriums vor, die sie sagen „Es tut mir leid, an dieser ungerechten Politik mitschuldig zu sein.“

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Die Demonstranten wollen ihrer Unzufriedenheit mit der neuen britischen Einwanderungspolitik und ihrer Wut Ausdruck verleihen, am Vorabend des planmäßigen Abflugs einer ersten Maschine nach Ruanda mit Asylbewerbern, die im Vereinigten Königreich einen Asylantrag gestellt haben. Im April schockierte die Downing Street Hilfsorganisationen für Einwanderer, die Labour Party und sogar einige konservative Politiker, indem sie eine Partnerschaft mit Kigali ankündigte, um Asylbewerber nach Ruanda zu schicken, weil sie gerade erst angekommen seien. „Illegal“ In Großbritannien, dh ohne Visum, am ehesten durch Überqueren des Kanals in einem Schlauchboot.

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„Brechung des Wirtschaftsmodells“ von Schmugglern

Diese Politik wurde vom Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, dem Erzbischof von Canterbury und dem Oberhaupt der anglikanischen Kirche angeprangert „nicht höflich“ – und laut Sonntagszeitungen sogar von Prinz Charles – der sie beurteilen wird „schrecklich“. Das hinderte Priti Patel nicht daran, es umzusetzen. Asylsuchende (Afghanen, Eritreer oder Iraner) gegen ihren Willen nach Ruanda zu schicken, die dennoch alle Chancen hätten, in Großbritannien den Flüchtlingsstatus zu erlangen, soll das Überqueren des Ärmelkanals verhindern und so das Ertrinken verhindern Brechen des Wirtschaftsmodells Schmuggler, betont der Minister. Sie will der konservativen Rechten beweisen, dass sie handelt, während seit Anfang 2022 bereits 10.000 Menschen den Ärmelkanal überquert haben.

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