Neues Bosch-Chipwerk in Deutschland

Bosch eröffnet sechs Monate vor der Planung eine Fabrik in Dresden zur Herstellung von Chips im 300-mm-Maßstab. Die Rekordinvestition von 1 Mrd. 1 soll es dem weltweit führenden Automobilzulieferer ermöglichen, seine Produktivität in dieser Zeit der Halbleiterknappheit zu verdoppeln.

Die Eröffnungsfeier des Werks fand am 7. Juni online im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Margaret Wester und des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Gretchmer statt.

Beachten Sie, dass 200 Millionen Subventionen von der Europäischen Union, Deutschland und Sachsen im Rahmen des PIIEC-Projekts (Important Project of Common European Interest) des European Project on Nano Electronics kommen. Um ihre Abhängigkeit von Asien und den USA zu verringern, will die Europäische Union ihre Produktivität verdoppeln und ihren Marktanteil bis 2030 auf 20 % steigern.

Die Produktion des Chips für Elektrowerkzeuge beginnt im Juli, die Produktion für Elektro- und autonome Fahrzeuge beginnt im September. Das neue Werk in der ehemaligen DDR soll über einen langen Zeitraum 700 Mitarbeiter beschäftigen. Der Spitzname der Dresdner Gegend «Silizium Sachsen Weil es sich auf den Bereich Mikroelektronik spezialisiert hat und das amerikanische Silicon Valley repräsentiert.

Von einer Halbleiterfertigung in Avron dürften die Mitarbeiter des Bosch-Werks Rhodos hingegen kaum profitieren.

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