Nuklear: Iran “verzögert” Wiederaufnahme der Gespräche, prangert Berlin an

Der Iran “verschiebe” die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den Großmächten zur Rettung des Atomabkommens von 2015, beklagte auch Bundesaußenminister Heiko Maas am Freitag. Die Option, den Text wieder aufzunehmen, sei “nicht für immer offen”.

“Ich stelle mit zunehmender Besorgnis fest, dass der Iran einerseits die Wiederaufnahme der Atomverhandlungen in Wien verzögert, sich aber immer weiter von den wesentlichen Elementen des Abkommens entfernt”, sagte der Außenminister in einem wöchentlichen Interview. Spiegel.

„Wir möchten auf das JCPOA (Abkürzung der Vereinbarung, Anm. d. Red.) zurückkommen und sind fest davon überzeugt, dass es im Interesse aller ist“, betonte Maas.

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“Aber klar ist, dass uns diese Option nicht für immer offen steht”, fügte er hinzu.

Im April wurden in Wien die Gespräche zur Wiederbelebung des Abkommens wieder aufgenommen, das der ehemalige US-Präsident Donald Trump aus den Vereinigten Staaten zurückgezogen hatte und der Iran als Vergeltung damit begann, sich aus ihm zurückzuziehen.

Doch diese Diskussionen, an denen Washington indirekt beteiligt ist, scheinen ins Stocken geraten zu sein, bis der neue iranische Präsident Ibrahim al-Rassi Anfang August sein Amt antritt.

Der Chef der US-Diplomatie Anthony Blinken warnte am Donnerstag, dass die Verhandlungen zur Rettung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans – den Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Russland und China noch immer unterzeichnet haben – nicht „auf unbestimmte Zeit“ fortgesetzt werden können und dass „der Ball drin bleibt“. Irans Gericht.”

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