PHEV: Deutschland hat die Förderfrist vorgezogen

Laut ARD kürzt die Bundesregierung die Subventionen für Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) früher als erwartet.

Das Bundeswirtschaftsministerium will die staatliche Förderung von Plug-in-Hybridfahrzeugen schneller als erwartet streichen. Die Förderung für diesen Fahrzeugtyp, der Elektro- und Verbrennungsmotoren verbindet, läuft Ende 2022 aus, anders als im Koalitionsvertrag vorgesehen.

Gleichzeitig sollte die Förderung sauberer Elektroautos auslaufen.

Deutschland will die öffentliche Förderung von PHEVs stoppen

„Wir wollen künftig stärker auf die Förderung von Elektroautos und den Klimaschutz setzen“, sagte Unions-Wirtschaftsminister Robert Hebeck. „Plug-in-Hybride sind aus unserer Sicht marktfähig und bedürfen keiner öffentlichen Förderung mehr“, sagte er der Mediengruppe Funky.

Parallel dazu plant das Ministerium, die Förderung von Elektrofahrzeugen, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, vom 1. Januar 2023 bis 2025 schrittweise vollständig zu kürzen.

Bis 2021 hatte es die bisherige Bundesregierung bereits Käufern sehr schwer gemacht, staatliche Zuschüsse für Plug-in-Hybride zu erhalten. Die Maßnahmen, die von dieser Art von Maschinen ergriffen werden, werden allgemein dafür kritisiert, dass sie nicht genug Respekt vor der Umwelt haben.

Ab September 2021 sind Plug-in-Hybride nur noch dann förderfähig, wenn sie im Elektrobetrieb voll begrenzt sind (in der Regel ab Oktober 2022 auf mehr als 60 km, ab 2024 auf mehr als 80 km).

Schrittweise Einstellung der EV-Subventionen

Da das Interesse an reinen Elektroautos unter deutschen Verbrauchern gewachsen ist, wurden Subventionen für Elektrofahrzeuge kritisiert, da sie den lukrativen Weiterverkauf von subventionierten Fahrzeugen im Ausland fördern.

Insbesondere die Fördersätze für vollelektrische Fahrzeuge werden – wie in der Regierungsvereinbarung vorgesehen – vom 1. Januar 2023 bis 2025 schrittweise gesenkt. Dies geht aus einem Schreiben von Außenminister Michael Kelner an Mitglieder der Koalition hervor.

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Volkswagen hat mit dieser Entscheidung gerechnet. Mitte März kündigte der deutsche Autohersteller an, dass Bestellungen für Plug-in-Hybrid-Versionen der Modelle Golf, Tiguan, Passat, Arteon und Tuareg in Deutschland erneut ausgesetzt würden, obwohl er Lieferprobleme zur Begründung seines Vorgehens angab. Eine Auslieferung bereits getätigter Bestellungen kann in diesem Jahr unter Umständen nicht erfolgen.

Der grüne Beweis für Plug-in-Hybride (PHEVs) wird jedoch zunehmend von Umweltgruppen und Aufsichtsbehörden geprüft, um die Elektrifizierung zu fördern.

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