Sony LinkBuds WF-L900 Wireless Headphones Review: Ein nicht überzeugendes neues Konzept

Die Ausstattung der LinkBuds WF-L900 mit Netzteilen sollte für Sony kein leichtes Unterfangen sein. Der Donut-Look erfordert den Einbau eines ringförmigen Lautsprechers und ist, soweit wir wissen, eine Premiere für Kopfhörer. echtes WLAN. Trotz der Versprechungen, eine hervorragende Audioverarbeitung zu entzerren WF-1000XM4Mit nahezu nicht vorhandenem Bass und einer besonders scharfen Gesamtdarstellung sind die LinkBuds weit davon entfernt, Wunder zu vollbringen. Die Breite hängt auch stark von der Position des Kopfhörers im Ohr ab, was angesichts der relativ schwierigen perfekten Positionierung ein Problem darstellt.

Die Frequenzgangkurve spricht für sich: Die Audio-Signatur dieser LinkBuds-Kopfhörer liefert eine kristallklare Spitze im mittleren Bereich mit einer vollständigen Auflösung von Bässen und Höhen. Beim Hören führt dies zu einer leuchtenden und unangenehmen Darstellung, die das Timbre vieler Instrumente verzerrt und Klänge markanter und nasaler macht, als sie sein sollten. Obertonreiche Instrumente wie Gitarren, Becken oder Becken werden überbetont. Auch dieses Symptom ist auf Dauer besonders ermüdend und verursacht schnell Kopfschmerzen, da das menschliche Ohr sehr empfindlich auf den von diesen Kopfhörern hervorgehobenen Frequenzbereich (2-3 kHz) reagiert. Außerdem muss man aufgrund des offenen Formats nicht selten die Lautstärke in bewegten Umgebungen deutlich erhöhen, um seine Musik richtig zu hören, wodurch dieser auffällige Aspekt verstärkt wird, aber auch der Klang zum größten Missfallen der Menschen in der Nähe durchsickert.

Bei einer solchen Architektur befürchtete er den offenen Rückzug des Kleides. Seine sehr „trockene“ Wiedergabe ist frei von jeglichem Gefühl von Wärme oder Rundheit: Es bleiben nur die Attacks der Instrumente (Schläger auf die Gitarre schlagen, auf Gitarren klicken, auf die Gitarre schlagen …). Abgesehen von diesem nachträglichen Einbruch ist der Bass nicht von außergewöhnlicher Genauigkeit, was die Schwierigkeit verstärkt, verschiedene Quellen in diesem Frequenzbereich selbst in den einfachsten Mischungen richtig zu unterscheiden.

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Hochs leiden auch unter einem gewissen Tief im Vergleich zu Durchschnittswerten. Dadurch klingen sie weicher als gewöhnlich und es fehlt ihnen an Geschicklichkeit: Einige Instrumente wie Becken, Wippen oder andere Glocken klingen manchmal dumpf. Diese Unschärfe in Kombination mit einer starken medialen Akzentuierung stellt auch ein Problem bei der Identifizierung von Quellen dar, die alle auf derselben Ebene zusammengefasst sind. Das „offene“ Format des Kopfhörers kann jedoch einen guten Eindruck von der Klangdarstellung vermitteln.

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