Test HP Pavilion Aero 13 Ultrabook (be0053nf): Ein solides Leichtgewicht

Das Gehäuse des Aero 13 besteht komplett aus Kunststoff in Grau. Das verchromte HP-Logo ziert die Rückseite des Displays in der Mitte des Deckels. Trotz eines Gewichts von 951 Gramm ist das Aero 13 nicht besonders dünn. Die Verwendung von Kunststoff ermöglicht es, das Gewicht einzudämmen, jedoch zu geringeren Kosten als bei einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung. Das Aero 13 wirkt etwas hohl, ohne dass das Chassis unter Druck übermäßig nachgibt.

Wenn man die Abdeckung öffnet, kommt ein mattes Display mit einem relativ dünnen Rand zum Vorschein, selbst an der Unterseite.
Die Tasten der Tastatur sind in der gleichen Farbe wie der Rest des Gehäuses gehalten. Der Nachteil der grauen Tasten, die Aktivierung der Hintergrundbeleuchtung macht die Tasten unlesbar, ganz zu schweigen davon, dass die Intensität des Lichts nicht das Wichtigste ist.

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Das Tippen wirkt etwas hohl und die großen Tasten (Space, Offset, Back) leiden unter wenig Spiel. Eine seltsame Wahl hat HP bei der Positionierung der Icon-Taste „nach unten“ getroffen: Letztere befindet sich in der „Strg-Rechtstaste“, direkt links neben der Taste „Pfeil nach links“, was zu vielen Tippfehlern führt. Unter den Pfeiltasten ist ein Windows-Hello-kompatibler Fingerabdruckleser in die Handballenauflage integriert. Am liebsten hätten wir es direkt in den Startbutton links neben der „Entf“-Taste integriert.

Das Touchpad bietet ein sanftes Gleiten, Windows-Gesten werden perfekt berücksichtigt, andererseits ist Drag and Drop mit einem Finger sehr schwierig.

Die Konnektivität des Pavilion Aero 13 besteht aus einem HDMI 2.0-Anschluss, zwei USB-Anschlüssen (5 Gb/s), einem USB-C-Anschluss (10 Gb/s), der das Aufladen unterstützt, und einem DisplayPort.

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Wifi 6 sowie Bluetooth 5.2 sind ebenfalls enthalten, um eine drahtlose Konnektivität zu gewährleisten. Die 720p-Webcam ergänzt die Ausstattung des Pavilion Aero 13. Bei guter Beleuchtung stimmt die Qualität, auch wenn es dem Bild an Details mangelt. Im Dunkeln ist es etwas komplizierter, das Bild ist sehr verrauscht und leidet unter chromatischen Aberrationen.

im Schatten.
Gute Helligkeit.

Zur Kühlung des Prozessors nutzt das Pavilion Aero 13 einen einzelnen Lüfter, der sich auch unter starker Belastung durch Ryzen 5 als sehr dezent erweist. So nehmen wir beim Encodieren des Videos 35,1 dB wahr. Auf der Wärmeabgabeseite ist das Aero 13 ebenfalls sehr kompakt (37,6 °C am Scharnier).

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Um an die Komponenten zu gelangen, müssen die beiden Antirutschstreifen entfernt werden, um die fünf Kreuzschlitzschrauben zu lösen, die das Gehäuse halten. Sie sollten dann das Chassis vorsichtig um das Chassis herum, aber auch in der Mitte des Chassis lösen.

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Im Inneren kann auf die WLAN-Karte, die SSD und den Akku zugegriffen und gewechselt werden. Auf der anderen Seite wird der Speicher gelötet. Aero 13 ist mit 8 GB oder 16 GB RAM erhältlich, wir empfehlen Ihnen, die 16-GB-Version für mehr Haltbarkeit zu wählen.

Das HP Pavilion Aero 13 ist mit einem AMD Ryzen 5 5600U Prozessor, 16 GB RAM und einer 512 GB SSD ausgestattet. übertrieben Es wird mit 2,3 GHz getaktet und kann manchmal bis zu 4,2 GHz erreichen. In der Praxis beträgt die durchschnittliche Frequenz während der Codierung 2,72 GHz mit einer maximalen Frequenz von 4,24 GHz.

Leistungsindex (je höher desto besser).  © Das Digitale

Leistungsindex (je höher desto besser). © Das Digitale

Dies ist das erste Mal, dass wir einen Ryzen 5 5600U in unseren Händen halten und er funktioniert sehr gut. Mit einem Leistungsindex von 95 sprengt er Intels Low-Power-Bereich komplett und sieht sich einem Core i7-11390H gegenüber, der fast doppelt so viel Abwärme hat wie der Ryzen 5 5600U.

Noch ein Wort zur verbauten SSD: bis zu 1,8 GB/s beim Lesen und 1,6 GB/s beim Lesen. Wir haben keine merkliche Verlangsamung beim Übertragen schneller Videos festgestellt, was uns erlaubt, unsere Tests durchzuführen.

Das Pavilion Aero 13 hat nicht die Maße eines durchschnittlichen 13,3-Zoll-Körpers: 29,7 x 20,9 cm, die Größe eines A4-Blatts. Von Vielseitigkeit können wir noch gar nicht sprechen, da es 1,69 cm dick ist. Das Pavilion Aero sticht durch sein Gewicht hervor und bringt auf unserer Waage exakt 952 Gramm auf die Waage. Das 65-W-Ladegerät wiegt jedoch mit einem „Micky“ -Kabel ungefähr 300 g. HP hätte ein USB-C-Ladegerät angeboten, und das hätte es ermöglicht, einen zusätzlichen USB-C-Anschluss zu haben und Gewicht zu sparen.

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Die Leichtigkeit des Gehäuses erklärt sich vor allem durch den kleinen 43,3-Wh-Akku, den HP in seinem Aero 13 verbaut hat. So verwundert es nicht, dass man beim Abspielen von Videos auf eine Akkulaufzeit von nur 5 Stunden 50 Minuten kommt (Netflix unter Chrome bei 200 cd / m²). Die einzige Möglichkeit, diese Autonomie zu erhöhen, besteht darin, die Helligkeit zu verringern. Als Tool zur Fehlerbehebung unterstützt der USB-C-Anschluss das Aufladen, sodass es möglich ist, einen externen Akku anzuschließen.

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