„Test und Herausforderung“ in der Region: Nordkorea hat am Sonntag acht ballistische Raketen vor seiner Ostküste abgefeuert

Nordkorea hat am Sonntag, einen Tag nach dem Ende der gemeinsamen Militärübungen zwischen den USA und Südkorea, acht ballistische Kurzstreckenraketen ins Meer vor seiner Ostküste abgefeuert.

Nach Angaben des südkoreanischen Generalstabs wurden mindestens acht Raketen vom Sunan-Sektor in Pjöngjang, der Hauptstadt des Nordens, abgefeuert.

Nach der Schießerei berief der südkoreanische Präsident Yoon Seok-yeol eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates ein und ordnete „den Ausbau der Abschreckungskräfte Südkoreas und der Vereinigten Staaten und die weitere Stärkung der gemeinsamen Verteidigungshaltung“ an.

Für das südkoreanische Präsidialamt betrachtete der Nationale Sicherheitsrat diese Schießereien als „Testen und herausfordernPjöngjang steht vor der Sicherheitsstrategie der neuen südkoreanischen Regierung, die im vergangenen Monat ihr Amt angetreten hat.

Der japanische Verteidigungsminister Nobuo Kishi sagte, die Schießerei dürfe nicht toleriert werden. Beamte aus den Vereinigten Staaten, Südkorea und Japan trafen sich am Freitag in Seoul zu Gesprächen über Nordkorea, inmitten von Hinweisen, dass sich das Land darauf vorbereitet, zum ersten Mal seit 2017 einen Atomtest durchzuführen.

Der US-Repräsentant Sung Kim traf seine südkoreanischen und japanischen Amtskollegen Kim Jun und Funakoshi Takehiro, nachdem ein US-Bericht besagte, Pjöngjang bereite sich auf das Testgelände Punggye-ri für seinen siebten Atomtest vor.

Diese Machtdemonstration Nordkoreas findet am Tag nach den gemeinsamen Militärübungen zwischen den Vereinigten Staaten und Südkorea statt. Erstmals seit mehr als vier Jahren wieder Übungen mit einem US-Flugzeugträger.

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