„Unser Land wagt mit seiner neuen Allianz weitere Fortschritte“

19:00, 4. Dezember 2021

Ausstellung: Der Deutsche Bundestag wählt am Mittwoch den amtierenden sozialdemokratischen Finanzminister Olaf Scholz ins Bundeskanzleramt. Sechzehn Jahre nach der „Ära Merkel“ ist es Zeit für einen Wandel: Mit dem bisher beispiellosen Koalitionsvertrag Koalition vereinbart, die SPD, FDP und Grüne haben ein Regierungsprogramm, das sich eine breite Fortschrittsagenda zum Ziel gesetzt hat: Dass die neue Regierung innovativ ist. Das neue Bundeskabinett wird erstmals mit Cem Özdemir, dem Sohn einer türkischen Familie Gastarbeiterin Analina Barbock, die erste Frau an der Spitze des Außenministeriums Die neue Regierung will sich insbesondere den Herausforderungen unserer Zeit stellen die notwendige Stärkung Europas, Klimawandel und digitale Transformation.

Unsere enge Partnerschaft mit Frankreich auf der Grundlage des Vertrages von Aachen bleibt für die neue Allianz von entscheidender Bedeutung

Diese Agenda beinhaltet viele positive Wege für eine starke deutsch-französische Zusammenarbeit zugunsten Europas. Entscheidend für das neue Bündnis bleibt unsere enge Partnerschaft mit Frankreich auf der Grundlage des Vertrages von Aachen. Olaf Schultz kündigte zudem an, seine erste Auslandsreise nach Paris zu führen. Wie Frankreich sieht die neue Bundesregierung die Stärkung der „strategischen Souveränität“ des demokratischen Europas als großes Ziel. Europa muss seinen Einfluss geltend machen können, um den Frieden zu wahren und Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte zu verteidigen, insbesondere gegenüber Mächten wie Russland und China. Gleichzeitig bleibt Deutschland fest in der transatlantischen Partnerschaft mit den USA verankert. Die Koalition unterstützt die Entwicklung der Europäischen Union zu einem föderalen Staat und will unter anderem die Vorschläge der Kommission für einen europäischen Mindestlohn und ein Gesetzespaket zu digitalen Diensten unterstützen, das die Macht der Webgiganten einschränken soll.

Siehe auch  Europäische Marinen manövrieren vor China

Lesen Sie auch – Pascal Canvin über das neue deutsche Bündnis: „Das wird die Zusammenarbeit mit Frankreich beschleunigen“

Die Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens hat für die neue Regierung höchste Priorität. Der Ausstieg aus der Kohle sollte idealerweise ab 2030 statt 2038 erfolgen. Ein ambitioniertes Projekt, aber ein notwendiges. Denn die Bedrohungen durch den Klimawandel können nicht mit minimalen Zielen bewältigt werden. Den Ausstieg aus der Kernenergie betonend, setzt die Tri-Color Alliance auf erneuerbare Energien, insbesondere Wind- und Solarenergie. Jedes Land muss 2 % seiner Landfläche für die Entwicklung von Windkraftanlagen bereitstellen. Auch in die Elektromobilität sind enorme Investitionen geplant. Bis 2030 werden etwa 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein.

Die Digitalisierung von Alliance Deal Memos verändert grundlegend „die Art und Weise, wie wir Geschäfte machen, arbeiten und kommunizieren“

Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Regierung: die digitale Transformation. Im Koalitionsvertrag heißt es, die Digitalisierung verändere „die Art und Weise, wie wir Geschäfte machen, arbeiten und kommunizieren“ grundlegend. Zu den ersten Prioritäten der Koalition gehört daher die Beschleunigung der Modernisierung digitaler Infrastrukturen sowie der Digitalisierung in Schule und Verwaltung. Die Epidemie bestätigte nur die Verzögerung, die Deutschland diesbezüglich vornehmen musste.

Diese drei Projekte veranschaulichen perfekt den Ehrgeiz der französischen Regierung, sich über die Landesgrenzen hinaus für zukünftige Generationen einzusetzen. Davon zeugen auch die sozialen und gesellschaftlichen Maßnahmen, die die neue Regierung ergreifen will: Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro, verstärkter Wohnungsbau, Förderung der Rechte gleichgeschlechtlicher Paare … Eine weitere Manifestation dieses neuen Windes: Erstmals die Kompatibilität jedes neuen Gesetzentwurfs mit Klima-, Digital- und Gender-Themen.“

Siehe auch  Live - Ukraine: Selenskyj kündigt am Mittwoch, dem möglichen Tag des russischen Angriffs, den "Tag der Einheit" an

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.