Unterzeichnung von Finanzhilfeverträgen zwischen der Regierung Madagaskars und der Deutschen Entwicklungsbank

Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen Madagaskars (MEF) und die Deutsche Entwicklungsbank KfW haben zum Schutz der Biodiversität Madagaskars zwei Finanzhilfeverträge im Gesamtwert von 45,7 Mio.

  • FAPBM IV: 15,1 Millionen Euro im Jahr 2021
  • FAPBM V 30,6 Millionen Euro im Jahr 2021

Diese Spende wird verwendet, um dem Kapital der Stiftung für Schutzgebiete und Biodiversität von Madagaskar (FAPBM) beizutragen. Die Einnahmen aus diesem Kapital werden Schutzgebieten und Nachbargemeinden die Möglichkeit geben, den Kampf gegen den zunehmenden Druck, der die Biodiversität und die natürlichen Ressourcen des Landes nachhaltig belastet, zu verstärken.

Über die KfW verpflichtet sich die Bundesregierung gemeinsam mit der Regierung Madagaskars, das Madagascar Protected Areas System (SAPM) seit mehr als 30 Jahren nachhaltig zu finanzieren, entweder durch direkte Förderung von Madagascar National Parks (MNP) oder durch FAPBM-Kapitalzuteilungen.

Der vierte Beitrag der Deutschen Entwicklungsbank zur Hauptstadt des Deutschen Schifffahrtsverbandes spiegelt die Prioritäten der deutschen Zusammenarbeit wider. Diese wertvolle finanzielle Unterstützung wird sich positiv auswirken:

  • Stärkung der Ressourcen für den Schutz und den Umgang mit Bedrohungen für Schutzgebiete, damit gesunde Ökosysteme weiterhin die lebensnotwendigen Güter wie Wasser, Energie und Medizin decken und Extremereignisse verhindern;
  • Förderung von Initiativen zur nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, einschließlich alternativer und einkommensschaffender Aktivitäten Zum Wohle der Gemeinden als Unterstützung für die nachhaltige Entwicklung des Landes: ca. 365.700 Personen sind direkte Nutznießer von Wertschöpfungsketten, ca. 49.000 direkte Arbeitsplätze (Streifenwächter, Ranger etc.), ca. 16,5 Mio. Menschen rund um Schutzgebiete profitieren vom Ökosystem Dienstleistungen;
  • Sicherstellung des Funktionierens der Nationalparks und Reservate des Nationalparks von Madagaskar zuerst dann die neuen Schutzgebiete (NAP), Es wurde noch nicht vom FAPBM finanziert, einer der biodiversitätssensitivsten Kategorien seit 2023.
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Die Unterzeichnungszeremonie fand im Signiersaal des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen in Anwesenheit von Frau Rindra Hasimbelo Rabarinirinarison, Ministerin für Wirtschaft und Finanzen, Herrn Martin Bostroem, Projektleiter der KfW und Frau Anitry ny Aina Ratsifandrihamanana, statt. Vorsitzender des Verwaltungsrats von FAPBM.

Frau Ministerin betonte das “Die Herausforderungen sind enorm, aber wir werden es schaffen. Tatsächlich sehen wir uns zwei großen Bedrohungen gegenüber. Die erste sind menschliches Handeln und die zweite ist der Klimawandel. Wir müssen heute handeln, nicht morgen oder bis 2030 warten.”

Diese Bedenken erstrecken sich auch auf die Deutsche Entwicklungsbank. „Die Deutsche Entwicklungsbank sieht in der Stiftung für Schutzgebiete und Biodiversität Madagaskars (FAPBM) sowie Madagascar National Parks (MNP) eine Säule für den Schutz der Umwelt und der Biodiversität Madagaskars. Bewohner von Schutzgebieten profitieren vom Lebensraumschutz und dessen wirtschaftlichem Potenzial, klaren Nutzungsregelungen sowie der touristischen Entwicklung. » Erläuterung des KfW-Projektmanagers.

Der Vorsitzende begrüßt diese Geste der Solidarität und sagt: Schutzgebiete sind die letzten Zufluchtsorte für die einzigartige Artenvielfalt unseres Landes. Es trägt maßgeblich zur Volkswirtschaft und zu unserem täglichen Wohlbefinden bei. Aber sie sind vielen Belastungen ausgesetzt, die durch die Epidemie, ihre Auswirkungen auf den Tourismussektor und die Auswirkungen des Klimawandels verschärft werden. Wir danken der Deutschen Zusammenarbeit für diese rechtzeitige finanzielle Unterstützung, um die Bemühungen von Schutzgebietsmanagern und Kommunen zu stärken. Der Bundesverband Islamischer Finanzinstitute (FAPBM) erneuert sein Engagement, sie durch unsere Finanzierungsmechanismen zu unterstützen. “

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