Verbrennt Gazprom Gas, das nach Deutschland geliefert werden soll?

Laut BBC werden täglich fast 4,34 Millionen Kubikmeter Erdgas nahe der russisch-finnischen Grenze abgefackelt, wodurch täglich 9.000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt werden.

Diese Information verbreitet sich seit Wochen wie ein Lauffeuer. In Frankreich ist es der beliebte Mac Lesky, Moderator von E=M6, der es per Tweet verbreitet.

„Russland verbrennt derzeit fossiles Gas, das es nicht mehr nach Deutschland liefert, und setzt dabei täglich 9000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre frei.“ Schlimmer noch, diese Verbrennung erzeugt Rußpartikel, die sich zusammen mit dem Wind auf Eis und Schnee ablagern und deren Schmelzen beschleunigen.

Erläuterungen. Als Gazprom beschloss, die Gaslieferungen nach Deutschland drastisch zu kürzen, fehlten die technischen Kapazitäten, um den kostbaren Brennstoff zu lagern oder anderweitig zu verkaufen.

Verschiedene Medien griffen die Vorwürfe auf, allen voran die BBC, die sie veröffentlichte Überprüfen Sie die Nachrichten. Im Eine aktuelle Umfrage, Die British Broadcasting Corporation schätzt fast 4,34 Millionen Kubikmeter Erdgas, die Gasmenge, die jeden Tag nahe der russisch-finnischen Grenze abgefackelt wird.

Laut Rystad Energy, einem auf Öl- und Gasenergie spezialisierten norwegischen Beratungsunternehmen, das von britischen Medien zitiert wird, wird die als „Abfackeln“ bekannte Praxis rund 9.000 Tonnen CO2 pro Tag produzieren.

Von Finnland aus ist eine Flamme zu sehen

Es ist mit bloßem Auge sichtbar, da eine große Flamme von Portovia aus sichtbar ist, wo sich eine Kompressorstation am Anfang der Gaspipeline Nord Stream 1 befindet, die Gas unter Wasser nach Deutschland transportieren wird. Die von Finnland aus sichtbare Flamme wurde auch vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen des Landes gefilmt YLE.

In Deutschland gibt es Fragen zu diesem „Verbrennen“, wenn Gazprom nur 20 % seiner Gaskapazität über Nordstream liefert. Die BBC interviewte den deutschen Botschafter in Großbritannien, und es gab keinen Zweifel: Bei Gazprom „haben sie nirgendwo anders Gas, um es zu verkaufen, also müssen sie es verbrennen“.

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Gleiches Ergebnis Die Schweißnaht. Deutsche Zeitung Schreibt: „Nicht gelieferte Mengen (für Deutschland, Anm. d. Red.) können nicht vollständig an andere Kunden weiterverkauft werden, sondern müssen verbrannt werden“.

Teileproblem?

Auf Seiten von Gazprom herrscht Funkstille. Einige Experten postulieren jedoch andere mögliche Erklärungen für diese massive Verwirrung. Dies könnte ein Problem von Teilen oder Ausrüstung sein, wie z. B. fehlende hochwertige Ventile für Gazprom, die vom europäischen Embargo betroffen sind, sodass diese Artikel nicht ersetzt werden können.

Auch an diesem Freitag gab Gazprom bekannt, dass die Gaspipeline NordstromEntscheidend für Lieferungen in Europa ist, dass eine Turbine bis zur Reparatur „komplett“ abgeschaltet wird und am Samstag nach einer Wartung wieder in Betrieb genommen wird.

Olivier Chichebordich Journalist BFM Business

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