Vestas schließt drei Fabriken in Europa und gefährdet 650 Arbeitsplätze

Dieses dänische Unternehmen ist das erste Unternehmen im Bereich Windenergie in Europa. Der Konzern setzt nun auf Offshore-Windenergie.

Der dänische Windturbinenhersteller Vestas, Nummer eins in der Branche, kündigte am Montag ein Programm zur Umstrukturierung seiner europäischen Aktivitäten an, einschließlich der Schließung von drei Werken mit 650 Mitarbeitern in Deutschland, Spanien und Dänemark.

Der Konzern teilte in einer Pressemitteilung mit, dass er “beabsichtige, die Produktion in seinen Werken in Lauchhammer, Deutschland, Vivero in Spanien und Esbjerg in Dänemark, einzustellen”.

Der Hersteller begründet diese Ankündigung mit einer stärkeren Integration seiner Land- und Seeaktivitäten sowie der Einführung neuer Modelle.

In Deutschland waren 460 Arbeitsplätze betroffen, 115 in Spanien und 75 in Dänemark. Die deutschen und spanischen Standorte sollen bis Ende des Jahres und der dänische Standort im ersten Halbjahr 2022 geschlossen werden, so der Konzern.

Noch 12 Standorte in Europa

Vestas hat kürzlich beschlossen, sein Offshore-Windgeschäft anstelle seines historischen Onshore-Windgeschäfts zu stärken, eine Strategie, die im Oktober 2020 durch die 100%ige Übernahme eines Joint Ventures mit Mitsubishi Heavy Industries, MHI Vestas, demonstriert wurde.

Das bereits vor zwei Jahren von der Umstrukturierung betroffene deutsche Werk in Lauchhammer ist wie ein Teil des Werks Viveiro auf Windenergie an Land spezialisiert.

Vestas, das unter seinen Konkurrenten große Konzerne wie US GE oder Deutschlands Siemens hat, beschäftigt derzeit 29.000 Mitarbeiter weltweit und wird nach diesen Schließungen zwölf Standorte in ganz Europa zählen.

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