Vizekanzler Habek befasst sich mit Anomalien

Der Minister für grüne Wirtschaft schlägt andere Indikatoren als das BIP vor.

Von unserem Korrespondenten in Berlin

Die deutsche Wirtschaft soll in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Gesundheitskrise und Lieferschwierigkeiten in der Branche um 3,6 % wachsen, weniger als im Herbst prognostiziert. Die Inflation wird bei 3,3 % und die Arbeitslosigkeit bei 5,1 % erwartet, was einem Rückgang von 0,6 Punkten entspricht. Aber eigentlich geht es dem neuen Wirtschafts- und Klima(umwelt)minister Robert Habeck nicht um die BIP-Zahlen. Während seiner Präsentation am Mittwoch seines Jahresberichts über die wirtschaftlichen Aussichten des Landes für 2022 verbrachte der Umweltführer, Vizekanzler, Philosoph und Schriftsteller auch mehr Zeit damit, den Kapitalismus zu erklären als Wachstumsindikatoren zu analysieren.

Unabhängig von der Zahlenfolge lädt uns dieses mit 126 Seiten sehr breite Dokument dazu ein, das Bruttoinlandsprodukt nicht länger als das A und O des Wohlstands zu betrachten. „Makroökonomisches Wachstum, gemessen am Anstieg des BIP, ist eine notwendige Bedingung…

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