Volkswagen fordert von seinem ehemaligen Chef Martin Winterkorn mehr als 1 Milliarde Euro

Der deutsche Autogigant Volkswagen fordert von seinem ehemaligen Chef Martin Winterkorn mehr als eine Milliarde Euro und Schadenersatz für zwei weitere Führungskräfte, die alle wegen Fahrlässigkeit im Fall von Dieselmotoren angeklagt sind, teilten mehrere Medien am Freitag mit.

Der Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns verlangt nach Angaben der bayerischen Süddeutschen Zeitung und der regionalen Radiosender NDR und WDR von den Versicherern, mit denen Volkswagen die Haftung der Direktoren übernommen hat, diesen hohen Betrag.

Das von Agence France-Presse kontaktierte Gefolge von Martin Winterkorn und dem Volkswagen Konzern lehnte eine Stellungnahme ab.


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Der deutsche Hersteller kündigte Ende März seine Absicht an, von seinen ehemaligen Vorgesetzten eine Entschädigung zu verlangen, ohne einen Betrag anzugeben.

Mehr als eine Milliarde Euro wurden von Martin Winterkorn und viel kleinere Beträge von vier anderen ehemaligen CEOs gefordert, darunter Robert Stadler, langjähriger Präsident von Audi Luxusautos, so die Presse.

Verzug, keine Fahrlässigkeit

Diese ehemaligen Direktoren sind im Falle von versichertFahrlässige Verletzung“Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben genau den von Volkswagen gewählten Angriffswinkel, der nun diese Versicherungsklausel umsetzen will.

Martin WinterkornDie Sorgfaltspflicht wurde verletztLöschen, als Gruppenleiter,Erläutern Sie den Kontext für die Verwendung nicht autorisierter SoftwarefunktionenEine von der Gruppe “On Diesel Engines” beauftragte Anwaltskanzlei schrieb.

Nach Ansicht der deutschen Justiz sind die beiden Staats- und Regierungschefs in erster Linie dafür verantwortlich, die Gruppe mit zwölf Marken zu täuschen, die 11 Millionen Dieselautos abdecken, damit sie weniger umweltschädlich erscheint als sie tatsächlich war.

Volkswagen hat heute einen Großteil des im September 2015 ausgebrochenen Skandals beendet, der eine Rechnung von mehr als 30 Milliarden Euro einbrachte, von denen der größte in den USA gezahlt wurde.

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Der Ansatz dieses Herstellers ist Teil der freundschaftlichen Verhandlungen, die mit Managern und ihren Versicherern geführt werden müssen. Diese Diskussionen könnten vor Gericht enden, wenn keine Einigung erzielt wird.

Ohne direkten Bezug zu diesen Verfahren begann das Strafverfahren gegen Robert Stadler im September 2020. Das wegen der Pandemie zweimal verschobene Verfahren gegen Martin Winterkorn soll im September beginnen.

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