Vorbeugende Maßnahmen nach Vogelgrippe in Deutschland – rts.ch.

In mehreren Geflügelfarmen in Deutschland wurde eine Aviäre Influenza festgestellt. Um eine Ausbreitung in der Schweiz zu verhindern, hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (FSVO) am Freitag Vorsichtsmaßnahmen angeordnet.

Seit dem ersten Fall in Deutschland am 22. März 2021 hat sich das Vogelgrippevirus H5N8 in vielen Staaten verbreitet. Besonders betroffen war das an die Schweiz grenzende Land Baden-Württemberg.

Der FSVO sagte in einer Pressemitteilung, dass sich die von Deutschland ausgewiesenen Schutz- und Kontrollzonen auf Schweizer Territorium erstrecken. Nach aktuellen Informationen wurde in der Schweiz zumindest legal kein krankes Tier verkauft.

Die vom FSVO beschlossenen Maßnahmen gelten in einigen Gemeinden der Kantone Schaffhausen und Aargau sowie der grenznahen Stadt Basel. Insbesondere sind Märkte und Veranstaltungen mit Geflügel oder die Übergabe von lokalem Geflügel an einen anderen Hühnerstall verboten. Es wird auch empfohlen, den Ausgang während dieser Zeit auf Klimazonen im Freien zu beschränken.

Der Export ist verboten

Vorsorglich ist es auch verboten, lebendes Geflügel, Geflügelfleisch, Eier und tierische Nebenprodukte außerhalb der Schweiz im Sinne des FSVO zu exportieren. Diese Regel gilt für das gesamte Land und gilt mindestens bis zum 18. April 2021.

Die Bewohner können jedoch weiterhin Geflügelprodukte wie Hühnerfleisch und Eier konsumieren, ohne Angst zu haben, beruhigt die Pressemitteilung. Nach heutigem Kenntnisstand wird die Krankheit nicht auf den Menschen übertragen.

Diese neue Episode hat nichts mit den jüngsten Fällen von Aviärer Influenza bei Wildvögeln in der Bodenseeregion zu tun. Der FSVO musste Ende Januar Maßnahmen ergreifen, nachdem H5N5-Fälle nahe der Schweizer Grenze entdeckt wurden.

ATS / gma

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