Vulkanausbruch auf La Palma – neue Luftbilder diesen Dienstag: 4 Erdbeben in der Nacht aufgezeichnet und mehr als 160 Häuser bereits von Lava zerstört

Der am Sonntag auf La Palma aufgetauchte Vulkan hat seit Montagabend nun eine neue Eruptionsmündung. Es befindet sich in der Nähe der Stadt Takandi, die die Behörden zu weiteren Evakuierungen gezwungen hat. 5.500 Menschen wurden am Montag bereits evakuiert.

Die Insel La Palma, inmitten eines Vulkanausbruchs, verzeichnete in der Nacht von Montag auf Dienstag vier kleine Erdbeben, von denen laut National Geographic Institute (IGN) mindestens zwei von ihren Bewohnern zu spüren waren.

Lava des Vulkanausbruchs, der am Sonntag auf der Insel La Palma begann, bedeckt nun 103 Hektar Land und hat 166 Häuser und andere Gebäude zerstört.

Nach Angaben des Lenkungsausschusses des Sonderplans zum Schutz vor vulkanischen Gefahren der Kanarischen Inseln (Pevolca) befindet sich der neue Krater des Vulkans etwa 900 Meter vom Hauptkrater entfernt, der Tausende von Einwohnern zur Flucht zwang und verlassen ihre von Lava bedrohten Häuser.

Die Behörden berichteten jedoch, dass sich die Lavabewegung seit Montagmittag verlangsamt und somit nicht wie erwartet das Meer erreicht hat. Diese Abnahme der Lavabewegung ging mit einer Abnahme der Anzahl von Erdbeben einher. Diese seismische Ruhe bedeutet jedoch nicht unbedingt eine Abnahme der vulkanischen Aktivität, sondern das Einsetzen eines vulkanischen Ereignisses.

Die Eröffnung des Vulkanausbruchs wurde am Montagabend von einem Erdbeben der Stärke 3,8 auf der Richterskala auf Höhe der Gemeinde Tazacourt begleitet.
Die Insel La Palma ist noch immer von diesem Vulkanausbruch gelähmt, der nach Schätzungen von Experten mehr als einen Monat andauern wird.

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