Zurück zum Vorkrisenniveau

Die Arbeitslosenquote lag im zweiten Quartal mit 8 % etwas niedriger als Ende 2019. Bei den unter 25-Jährigen ist der Anteil der Arbeitssuchenden auf das Niveau von 2008 zurückgekehrt. Die Zahl der Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft ist gleich groß dazu vor der Krise.

Heute Morgen hat das INSEE die Ergebnisse seiner jüngsten vierteljährlichen Erhebung zur Arbeitslosigkeit veröffentlicht. Es bestätigt den Trend, den Darice vor zwei Wochen feststellte: Die Zahl der Arbeitssuchenden geht weiter zurück. Frankreich verzeichnete im zweiten Quartal eine Arbeitslosenquote von 8 % gegenüber 8,1 % drei Monate zuvor. Etwas niedriger als die Einschätzung des INSEE Ende 2019, also vor der Gesundheitskrise.

Es muss daher zugegeben werden, dass die alarmierendsten Vorhersagen, die wir damals gemacht haben, den Tatsachen widersprachen. Im vergangenen Sommer erreichte die Arbeitslosenquote der Banque de France Ende 2020 10 % und Mitte 2021 einen Höchststand von 11,5 %. Nach ihrem Höchststand im Herbst 2020 hat sie sich seitdem bei etwa 8 % stabilisiert.

Die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen ist auf das Niveau von 2008 zurückgekehrt

Selbst für Hunderttausende junge Menschen, die jedes Jahr in den Arbeitsmarkt eintreten, ist das im letzten Jahr angekündigte dunkle Szenario vermieden worden. Insbesondere dachten wir, das Lernen würde auseinanderbrechen. Nicht so. Die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen sank im zweiten Quartal auf unter 20 %. Seit 2008 nicht mehr gesehen.

Sie liegt jedoch immer noch auf einem sehr hohen Niveau (19,8 %), wenn man weiß, dass sie in Deutschland oder den Niederlanden zweieinhalb Mal niedriger ist. Der Rückgang der Arbeitslosenquote ist unter anderem auf den starken Anstieg der Ausbildungsangebote zurückzuführen. Aber darüber hinaus erklären die Maßnahmen, die unter “was auch immer” umrahmt sind, warum das Schlimmste vermieden wird. Angefangen bei Teilarbeitslosigkeit.

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Weitere 1,3 Millionen Kurzarbeiter im Juni

Nach Darices Berechnungen wurden im Juni die Gehälter von 1,3 Millionen Arbeitnehmern noch ganz oder teilweise vom Staat im Rahmen der Teilarbeitslosenregelung subventioniert. Was passiert, wenn der Staat den Wasserhahn abschneidet? Für die Entwicklung der Arbeitslosenquote in den kommenden Monaten ist eine gewisse Vorsicht geboten.

Inzwischen hat die staatliche Unterstützung für Unternehmen dazu geführt, dass das Aktivitätsniveau fast wieder das Niveau vor der Krise erreicht hat. Ebenso die Zahl der bezahlten Jobs in der Privatwirtschaft. INSEE erzielte im zweiten Quartal bis zum letzten Quartal 2019 19,75 Millionen. Tatsächlich wurden seit Ende 2020 von Quartal zu Quartal mehr Stellen geschaffen als Stellen abgebaut. Auch dies ist ein Zeichen dafür, dass sich die Wirtschaft wieder erholt, auch wenn einige Sektoren weiter darunter leiden.

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