Zusammenfassung der wichtigsten Wirtschaftsinformationen für Montag, 22. November (November)

Zürich (AWP) – Wichtige Wirtschaftsinformationen für heute:

Tourismus: Während Österreich einen Lockdown eingeleitet hat, der bis Mitte Dezember dauern soll, teilen die Akteure der Hotellerie in Graubünden Hoffnungen aufgrund der besonders hohen Buchungszahlen für die Jahresendfeierlichkeiten und Angst. Über die Auferlegung von Beschränkungen in der Stadt, die in den letzten Tagen eine wachsende Zahl von Infektionen verzeichnet hat. «Im Moment ist die Situation unglaublich, der Zustand der Reservationen ist ausgezeichnet», jubelte RSI Ernst Wyrsch, Leiter der Abteilung Grau bei HotelSuisse, vor den Kameras. Das liege zum einen an der mittlerweile vorherrschenden nationalen Präferenz der Schweizer, aber auch an der Verschiebung vieler ursprünglich geplanter Österreich-Aufenthalte in den Bündner Kurorten.

Banken: Julius Barr behauptet in den ersten 10 Monaten des Jahres ein starkes Wachstum des AUM und eine gesteigerte Rentabilität, unterstützt durch Sparmaßnahmen. Allerdings enttäuschte der Zürcher Vermögensverwalter die Erwartungen der Analysten. Gegenüber Ende Juni stagnierten die verwalteten Vermögen (-0.4%) bei CHF 484 Mrd., wie die in der Schweiz kotierte Bank mitteilt. Über zehn Monate stiegen die Volumina dank eines stärkeren Dollars gegenüber dem Franken um 12%, während ein schwächerer Euro die Vermögensentwicklung belastete.

Pharma: Saint-Welsh Vifor Laboratory hat die Übernahme von zwei Konkurrenten bekannt gegeben: der spanischen Sanifit Therapeutics und der Zürcher Inositec. Beide entwickeln Behandlungsmethoden für Gefäßverkalkungen und Weichteilerkrankungen. Vifor erklärte sich bereit, Sanifit eine Vorauszahlung in Höhe von 205 Millionen Euro (ca. 215 Millionen Franken) zu leisten, zu der 170 Millionen in Pre-Trade-Phasen hinzukommen könnten, gefolgt von zusätzlichen Provisionen auf die Einnahmen. Inositec kann seinerseits von Anfang an mit 20 Millionen Franken rechnen und dann mit erheblichen Zahlungen in Abhängigkeit von zukünftigen klinischen Erfolgen, heißt es in der Medienmitteilung.

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Chemie: Der Bauchemiker Sika hat in der östlichen Stadt Jianxing eine Mörtelproduktionsanlage eröffnet, um die Produktionskapazitäten in dem schnell wachsenden Land zu erhöhen und die Binnennachfrage zu decken, teilte die Zougois Group mit. Er fügte hinzu, dass Sika seine Kunden in Ostchina bisher von Shanghai und Suzhou aus beliefert habe, ohne die Höhe der Investition anzugeben.

Inflation: Die deutsche Inflation könnte in diesem Herbst stärker als erwartet auf fast 6% im Jahresvergleich im November steigen, warnte die deutsche Notenbank und riskierte damit, die Kritik an die Europäische Zentralbank umzuleiten. Die Preise dürften im letzten Quartal bislang auf rund 5 % steigen, so die Bundesbank.

Bahnverkehr: Der CEO von SNCF Voyageurs hat angekündigt, dass die Preise für Bahntickets auf den Hauptstrecken im Jahr 2022 nicht erhöht werden. „2022 werden wir die Preise für Bahntickets auf den Hauptstrecken der SNCF nicht erhöhen“, Christophe Vanechette, in ein Interview mit Franceinfo TV, sagte.

Kommunikation: Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson wird das US-Unternehmen Vonage für Cloud-Kommunikationslösungen für 6,2 Milliarden US-Dollar (ca. 5,8 Milliarden Franken) übernehmen, wie bekannt gegeben wurde. Die Gruppe schrieb in einer Pressemitteilung, dass Ericssons Angebot für die börsennotierte Gruppe “einstimmig vom Verwaltungsrat von Vong” genehmigt wurde und Teil ihrer “Strategie zur Erweiterung der drahtlosen Kommunikation und der Erweiterung ihres globalen Angebots” ist.

awp

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